Kokosöl Neurodermitis
Kokosöl für Tiere

Kokosöl gegen Neurodermitis

Als Neurodermitis bezeichnet man eine chronische Hautkrankheit (endogenes atopisches Ekzem), die sich durch besonders stark juckende, gerötete und schuppende Hautstellen bemerkbar macht. Die Krankheit kommt meist schon im frühen Kindesalter oder während der Pubertät zum Ausbruch und lässt Erkrankte besonders im Winter leiden. Dann nämlich ist der Juckreiz bei den meisten Patienten am schlimmsten, denn durch Heizungsluft und starke Temperaturschwankungen wird die Haut sehr in Mitleidenschaft gezogen. Oft erkranken auch die Kinder von Neurodermitikern an der chronischen und, laut Schulmedizin, nicht heilbaren Hautkrankheit. Ihr könnt aber mit Kokosöl Neurodermitis behandeln und den Juckreiz lindern.

Klinische Studien an Neurodermitis- und Dermatitis-Patienten sagen aus, dass auf die Haut aufgetragenes natives, kaltgepresstes Kokosöl den starken Juckreiz mindern und somit eine willkommene Linderung der Beschwerden erzielt. Selbst stärkste Ekzeme sind mit Kokosöl behandelbar, denn das Öl kann auch auf offene Hautstellen aufgetragen werden. Das entzündungshemmende Tropenöl wirkt feuchtigkeitsspendend und eignet sich ideal für kosmetische oder dermatologische Zwecke.

Kokosöl

So schwächt Kokosöl Neurodermitis ab

Hochwertiges Kokosöl ist ein Naturprodukt und kommt gänzlich ohne Chemie aus. Selbst für Menschen mit Hautproblemen ist es sehr gut verträglich, da es die Haut nicht reizt, Entzündungen hemmt und gegen Viren, Bakterien und Pilze wirkt. Bewahrt immer ein wenig abgefülltes Öl im Kühlschrank auf, denn gekühlt bringt es schnelle Linderung bei heftigen Neurodermitis-Schüben. Eure entzündete Haut heilt durch die enthaltene Laurinsäure schneller und wird durch die kühlende Eigenschaft des Öls beruhigt. Nach einer Anwendungszeit von wenigen Wochen verbessert sich das Hautbild in den meisten Fällen stark, eure Haut wird wieder geschmeidig und erhält ihre Elastizität zurück.

Kokosöl bei Neurodermitis

Ursachen einer Neurodermitis

Die Ursachen, die eine Neurodermitis (atopisches Ekzem) hervorrufen, sind bisher nicht abschließend geklärt. Scheinbar spielen genetische Prädispositionen eine große Rolle, aber auch sogenannte „Trigger“ (Auslöser) sorgen immer wieder für den Ausbruch der gefürchteten Schübe. Sind beide Elternteile von der atopischen Erkrankung betroffen, erkranken mit 60 – 80%-iger Wahrscheinlichkeit auch ihre Kinder an Neurodermitis. Trotz erblicher Belastung muss es aber nicht zwangsläufig zu einer Entwicklung mit Symptomen kommen. Das lässt viele Eltern aufatmen. Hinter der Erkrankung mit Neurodermitis steckt demnach wesentlich mehr, als nur eine erbliche Belastung.

Es gibt einige Triggerfaktoren, die einen Ausbruch und die damit einhergehenden Krankheitsschübe provozieren. Manche Personen reagieren auf bestimmte Nahrungsmittel mit einem Schub, bei anderen sind die Auslöser parfümierte Pflegeprodukte oder darin enthaltene Konservierungsmittel. Auch Nikotinkonsum, Chlorwasser, Pollen, Tierhaare, Milbenkot und etliche andere Kontaktallergene rufen die typischen Krankheitssymptome hervor. Mitunter vermutet man, dass Stress sowie geistige und körperliche Anspannung der Auslöser für Neurodermitis-Schübe sein können. Eine zentrale Rolle spielt es also, diese Trigger herauszufinden und anschließend weitestgehend zu meiden.

Symptome einer Neurodermitis

Typisch für eine Neurodermitis sind Hautveränderungen (Ekzeme) und sie gehen mit einem starken Juckreiz als Hauptsymptom einher. Oftmals ist dieser Juckreiz so stark, dass sich die Betroffenen geradezu die Haut aufkratzen. Das verschlimmert die Symptomatik und es entsteht ein Teufelskreis, der sich nur schwer unterbrechen lässt.

Durch aufgekratzte Hautstellen gelangen Bakterien unter die Haut und führen dort zu Infektionen, die bei Neurodermitikern häufig weitere Komplikationen hervorrufen. In erster Linie versucht ihr also am besten, das Jucken und Kratzen einzudämmen und aus der Spirale auszubrechen. Dies funktioniert ganz gut, indem ihr mehrmals am Tag natives Kokosöl auf die betroffenen, leicht angefeuchteten Hautstellen einmassiert. Kokosöl lindert den Reiz und kühlt die Haut. Zudem beugt das Öl Entzündungen vor und lässt vorhandene, aufgekratzte Wunden schneller abheilen. So behandelt ihr mit Kokosöl Neurodermitis und zugleich auch die störenden Symtome. Übrigens: Die Wirkstoffe im Kokosöl, welche den Krankheitsverlauf von Neurodermitis eindämmen, helfen auch bei Akne.

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7 KOMMENTARE

  1. Kokosöl sollte nicht pauschal empfohlen werden, es kommt immer auf den Hauttyp an, wie Falea sagt, als Emulsion…
    Bei trockener, bzw. schuppiger Haut, wohingegen man bei fettiger Haut auf andere Öle zurückgreifen kann.
    Habe selbst zeitweise meine Attacken von Handekzemen und musste im Selbstversuch lernen, was ich vertrage.
    lg

  2. Hallo Falea,
    sehr schöner Beitrag. Ich habe mit Kokosöl bei sehr trockener Haut ebenso gute Erfahrungen gemacht. Dies ist bei mir zwar keine Neurodermitis, kann akut jedoch auch zu Juckreiz führen.
    Liebe Grüße
    Lisa

    • Hallo Lisa,
      schön, dass auch du so positive Erfahrungen mit Kokosöl machen konntest.
      Danke für das Feedback.

      Lieben Gruß
      Falea

  3. Hallo Falea,
    mein Sohn ist 2,5 Jahre alt und leidet an stark juckender und schuppiger Neurodermitis. Ich creme ihn seit 3 Wochen mit Kokosöl ein und kann bis jetzt keine Verbesserung feststellen. Ganz im Gegenteil, es ist sogar schlimmer geworden. Wie lange dauert es bis das Kokosöl wirkt?
    MfG
    Yvonne

    • Hallo Yvonne,
      cremst du die feuchte Haut deines Sohnes ein?
      Wenn nicht, dann versuche das mal. Entweder die Hände leicht anfeuchten, das Öl darin aufemulgieren und dann eincremen oder direkt nach dem Baden die noch feuchte Haut einreiben.
      Es sollten ansonsten auch keine anderen Cremes oder Salben verwendet werden, sondern nur das reine, native Kokosöl.
      Wenn das nicht hilft, reagiert dein Kind vielleicht tatsächlich negativ auf das Öl und du solltest es besser lassen. Überempfindlichkeitsreaktionen kommen zwar äußerst selten vor, aber sie sind eben trotzdem möglich. Das wäre wirklich schade. 🙁
      Normalerweise sollte nach etwa zwei – drei Wochen schon eine Besserung bemerkbar sein.

      Ich drücke die Daumen!
      Liebe Grüße und viel Erfolg
      Falea

  4. Hi,
    ich leide oft an sehr juckender Haut, meist an den Beinen, allerdings ist sie weder schuppig noch rot (außer ich habe gerade gekratzt). Vor allem kommt der Juckreiz unter der warmen Dusche oder abends im Bett, im Sommer auch wenn ich geschwitzt habe. Kann das trotzdem eine leichte Form von ND sein? Zwei meiner Cousins leiden unter ND.
    Seit ungefähr einem Monat creme ich mich regelmäßig mit Kokosöl ein-Mir kommt vor, dass die Juckreiz-„Attacken“ nicht mehr so oft vorkommen. Ich denke, ich sollte Kokosöl mal meinen Cousins vorschlagen! Vielleicht habe ich selber ja doch nur trockene Haut, das behauptet zumindest meine Mutter immer 😉
    Helfen tut’s trotzdem! Danke für deine tolle Seite!
    lg Samira

    • Hallo Samira,
      Kokosöl soll auch bei Neurodermitis ganz gut helfen und die Juckattacken lindern. Allerdings nur auf feuchter Haut anwenden, da es sie sonst noch mehr austrocknen könnte.
      Ob es sich bei dir um eine leichte ND oder einfach nur um trockene Haut handelt, kann ich aus der Ferne schlecht beurteilen. Sollte sich dein Hautzustand nicht bessern, würde ich mal einen Hautarzt aufsuchen. Das Kokosöl kannst du aber bedenkenlos weiter verwenden.

      Liebe Grüße, einen guten Start ins neue Jahr und nur das Beste für 2017

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