Kokosöl ungesund

Ist Kokosöl ungesund? Stimmt das?

Oft liest man in Zeitschriften und Onlinemedien, dass Kokosöl ungesund sei und krank machen soll. Aber woher stammen diese Informationen und inwiefern entsprechen sie überhaupt der Wahrheit?
Achtet einmal darauf, wer die Urheber der Berichte sind und auf welche Quellen sie sich beziehen! Dabei fällt in der Regel recht schnell auf, dass die Nachrichten sich meist nach einer Veröffentlichung der AHA (American Heart Association) richten. Weiß man, dass diese Organisation hauptsächlich durch große Pharmakonzerne finanziell unterstützt wird, sieht man die Berichte etwas kritischer und hinterfragt sie eher.

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AHA von Big Pharma gesponsert

Die American Heart Association erhält jährlich mehrere tausende Dollar von pharmazeutischen Gesellschaften und Herstellern medizinischer Instrumente. Welches Interesse aber sollten gerade diese am gesunden Menschen haben? Verdienen sie nicht ihre Millionen an Kranken? Wenn durch Kokosöl eine Heilungschance für viele Erkrankungen besteht – bedeutet das nicht, dass Big Pharma nach und nach ihre Geldgeber verliert? Also muss man dem entgegensteuern. Man kramt also uralte, längst dementierte Studien hervor und lässt sie als “neue Erkenntnisse” ihre Runde durch die Medien ziehen.

Kokosöl ist gesund

Pharmaindustrie zeigt Interesse an MCTs aus Kokosöl

Es ist merkwürdig, dass die AHA einerseits Kokosöl generell als schlecht darstellt, andererseits ringen aber Pharmakonzerne schon seit Jahren um Patentrechte, um die im Öl enthaltenen MCTs (mittelkettige gesättigte Fettsäuren) in Medikamenten einsetzen zu können. Ein absoluter Widerspruch also, wenn Kokosnussöl doch so unheimlich gesundheitsschädlich sein soll. Fakt ist, dass große Pharmariesen inzwischen jährlich viele Millionen Dollar in die medizinische und wissenschaftliche Forschung rund um die mittelkettigen Fettsäuren investieren. Welchen Sinn würde das machen, wenn sie nicht großes Potential darin sehen würden?

Endlich eine Studie mit reinem Virgin Coconut Oil

Bisher wurden in Studien die gesättigten Fette alle über einen Kamm geschoren. Nie wurde zwischen frischem Virgin Coconut Oil und dem aus Kopra hergestellten unterschieden. Ebenso wurde nicht zwischen tierischen und pflanzlichen gesättigten Fetten differenziert. Aber jetzt gibt es eine Studie, die frisches Kokosnussöl wieder aufwertet und den positiven Nutzen – gerade bei cardiovaskulären Erkrankungen – klar macht. In dieser recht aktuellen Studie kommt natives, unbehandeltes Kokosöl nämlich wirklich mal gut weg.

Auch diese Überschrift “Virgin coconut oil and its potential cardioprotective effects” (sinngemäß übersetzt: Natives Kokosöl und sein potentiell schützender Effekt auf das Herz-Kreislauf-System) bei PubMed lässt uns aufatmen. Auf der Webseite des US National Library of Medicine National Institutes of Health findet ihr inzwischen immer mehr Veröffentlichungen (medizinische oder wissenschaftliche Studien inbegriffen), die gezielt das Virgin Coconut Oil betreffen. Also genau jenes Tropenöl, das wir so gerne benutzen. Bisher konnte ich keine medizinische bzw. wissenschaftliche Publikation entdecken, die dieses unbehandelte Kokosöl schlecht dastehen lassen würde. Im Gegenteil: Natives und unbehandeltes Kokosöl bringt bei einer mäßigen Einnahme sogar viele Vorteile für unsere Gesundheit.

Kokosöl Gesundheit

Kokosöl ungesund? Ein Asiatisches Medizin-Journal dementiert das

Das Asian Pacific Journal of Tropical Medicine widmet der Kokosnuss und ihren gesundheitlichen Vorzügen eine 7-seitige PDF-Datei und räumt ordentlich mit Ungereimtheiten auf. Die Datei, Coconut (Cocos nucifera L.: Arecaceae): In health promotion and disease prevention, könnt ihr euch hier anschauen.

Weitere Publikationen über die gesundheitlichen Vorteile findet ihr auch auf folgenden Seiten:
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5044790/
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/1836037/
http://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S1995764511600783
http://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S199576451360142X

Deshalb soll Kokosöl ungesund sein

Lasst euch nicht allzu verrückt machen. Dass Kokosöl ungesund ist, stimmt lediglich insofern, dass die industriell behandelte Variante Transfette enthalten kann, welche eurer Gesundheit schaden. Diese Transfettsäuren findet man hauptsächlich in Fertigprodukten. Ein natürliches, natives und kalt gepresstes Kokosnussöl in Rohkostqualität hat mit dieser veränderten Fettform nichts gemein und ihr könnt es gerne weiter benutzen. Auch die pflanzlichen gesättigten Fettsäuren haben mittlerweile wieder an Schrecken verloren. Inzwischen weiß man nämlich, dass der Körper auch diese essentiell benötigt, um gesund und leistungsfähig zu bleiben. Wer natives Rohkost-Kokosöl in Maßen verwendet, braucht keinerlei gesundheitliche Probleme zu befürchten.

Und wenn ihr euch noch immer nicht sicher seid wegen der gesättigten Fettsäuren in Bezug auf den Cholesterinspiegel und damit verbundenen Herz-Kreislauferkrankungen, dann lege ich euch einmal folgendes Video ans Herz:

Letzte Aktualisierung: 16. November, 2017

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Hallo liebe Leser,

ich bin Falea, 26 Jahre alt, habe eine kleine Tochter und lebe wieder in meinem Geburtsland Brasilien. Durch meine Oma benutze ich Kokosöl schon seit ich ein Kind war. Auch als Jugendliche habe ich es schon als Körperpflege genommen, jetzt auch zum Kochen und Backen und für mein Kind. Ich bin von Kokosnussöl so überzeugt, dass ich für euch diesen Blog gemacht habe, mit vielen hilfreichen Informationen zum Thema. Wenn Ihr Fragen habt, könnt Ihr mir gerne eine Nachricht schicken.

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2 KOMMENTARE

  1. Hallo Falea,
    in einem aktuellen Buch über Darmgesundheit habe ich die Aussage gefunden, dass Kokosnüsse keine Omega3-Fettsäuren enthalten, dafür aber 100 mg Omega6-Fettsäuren pro 100g und dass man unbedingt auf ein ausgewogenes Verhältnis der beiden Fettsäuren achten soll (am besten 2:1), weil ein Zuviel an Omega 6 entzündungsfördernd im Körper wirkt! Was ist Deine Meinung dazu?
    Noch eine Frage, auch aus diesem Buch: gererell soll durch Studien nachgewiesen worden sein, dass der Verzehr von gesättigten Fettsäuren eher zu einer Verarmung der Vielfalt an guten Darmbakterien führe.
    Bisher habe ich auch viel Kokosöl eingesetzt, jetzt bin ich verunsichert …

    • Hallo Birgit,
      es stimmt, dass Kokosöl keine Omega-3 Fettsäuren enthält. Dafür aber die Linolsäure, welche zu den Omega-6-Fettsäuren gerechnet wird.
      Hierzu gibt es eine recht interessante Studie, die allerdings an Hunden und nicht an Menschen durchgeführt wurde. (https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/19301124)
      Laut dieser Studie erhöhen mittelkettige Fettsäuren offensichtlich die Verfügbarkeit von Omega-3 Fettsäuren im Gehirn. Es wurde bei den Versuchen festgestellt, dass sich durch den Verzehr von MCTs in bestimmten Gehirnbereichen die Omega-3 Fettsäuren deutlich erhöht hatten. Die Forscher gehen daher davon aus, dass es die mittelkettigen Fettsäuren den Omega-3-Fetten leichter ermöglichen, sich aus Fettspeichern abzulösen und so ins Gehirn zu gelangen.
      Dort werden sie am nötigsten gebraucht.
      Man darf eine Fettsäure nie alleine betrachten, denn es ist das Zusammenspiel aller Fettsäuren, die über die richtige Funktion unserer Organe entscheiden,
      Kokosöl ist nur als “Zusatz” zur gesunden Ernährung gedacht. Wenn man gleichzeitig auch ausreichend Omega-3 Fette zu sich nimmt (vor allem Fisch), gleicht sich das Verhältnis aus.
      Und was in den meisten Studien als “gesättigte” Fettsäuren bezeichnet wird, sind die aus verarbeiteten Lebensmitteln (wodurch Transfette entstehen) und tierischen Fetten. Unbearbeitete, pflanzliche, gesättigte Fette (wie die aus dem nativen Kokosöl) wurden bisher nur selten zu Studien eingesetzt.
      Was die Darmbakterien angeht, gibt es auch mehrere Studien, welche die Fettsäuren, die in Kokosöl enthalten sind, gut wegkommen lassen. Sogar chronisch entzündliche Darmerkrankungen (insb. Morbus Crohn) sollen laut dem Studienautor Alexander Rodriguez-Palacios (Case Western Reserve University in Cleveland) gelindert werden. Zumindest weisen darauf die vorliegenden Ergebnisse hin.

      Wie ging es dir die ganze Zeit mit der Einnahme von Kokosöl? Hast du vorliegende Untersuchungswerte?
      Ich lebe ganz nach der Devise: Was mir gut tut, das esse ich auch. Kokosöl gehört genauso dazu wie ab und an die Schokolade.
      Man sollte sich nicht immer allzu sehr verunsichern lassen. Der Körper meldet sich, wenn ihm was nicht passt.
      Ich nehme seit Jahren Kokosöl. Täglich! Meine Blutwerte sind super, Cholesterin top, ich habe keine Verdauungsprobleme, bin nicht dick… Und viele andere können ebenso positiv berichten.
      Entzündungen bekommt man erst dann, wenn ein Ungleichgewicht im Körper entsteht. Solange du dich allgemein gesund ernährst, Vollkorn statt Weizen isst, ab und zu frischer Fisch auf den Tisch kommt, du Zucker meidest, dafür aber für ausreichend Faserstoffe aus Obst und Gemüse sorgst und keinen Bewegungsmangel hast, musst du dir über das bissel Omega-6 Fettsäuren im Kokosöl nicht wirklich Gedanken machen.

      Ich hoffe, dass ich dir dadurch ein klein wenig der Unsicherheit nehmen konnte.

      Viele liebe Grüße und ein schönes Wochenende
      Falea

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