Tipps für Hundebesitzer

Die zehn besten Kokosöl-Tipps für Hundebesitzer

Mit diesen Tipps für Hundebesitzer könnt ihr eure vierbeinigen Fellknäuel richtig pflegen und fit halten. Natives Kokosöl wird als wahres Wundermittel für die Ernährung, die Haut- und Körperpflege bezeichnet. Viele Verbraucher haben ihre positiven Erfahrungen mit Kokosöl gemacht und schwören auf die Wirkung. Nicht zuletzt liegt diese in der einzigartigen Fettsäurezusammensetzung des tropischen Öls.

Aber Kokosöl kann noch mehr, denn auch Hundebesitzer haben die Vorzüge des Öls zu schätzen gelernt, weshalb es auch für Fellnasen immer öfter eingesetzt wird. Hier liste ich euch meine Top-10-Anwendungsmöglichkeiten und Kokosöl-Tipps für Hundebesitzer auf.

1. Kokosöl gegen Zecken beim Hund

Kokosöl für den Hund

In einer Studie der Freien Universität Berlin wurde festgestellt, dass die in Kokosöl enthaltene Laurinsäure eine abschreckende Wirkung auf Zecken hat und das Öl deshalb sehr gut als Repellent eingesetzt werden kann. Sowohl beim Menschen als auch beim Tier. Dem Vierbeiner kann man, um eine schützende Wirkung zu erzielen, mehrmals in der Woche eine kleine Menge natives und unbehandelten Kokosöl ins Fell einreiben. Nicht zu viel Öl verwenden, sonst wird das Fell zu fettig. Je nach Haarlänge ist eine erbsengroße bis walnussgroße Menge vollkommen ausreichend. Ebenso erzielt man über die orale Aufnahme eine zeckenwidrige Wirkung. Hierfür kann man täglich einen halben TL Kokosöl je 10 kg Körpergewicht des Tieres über das Futter verabreichen. Falls Ihr Tier das Öl absolut nicht annehmen sollte, kann auch täglich 1 Esslöffel Kokosflocken gefüttert werden, die aber nur eine etwas schwächere Wirkung erzielen.

2. Kokosöl zur Wurmprophylaxe beim Hund

Kokosöl gegen Würmer

Wenn man seinem Vierbeiner natives Kokosöl über die Nahrung zuführt, schafft man ein wurmwidriges Darmniveau beim Tier. Würmer, andere Darmparasiten und Giardien finden keinen Halt im Darm und sie werden auf natürlichem Weg ausgeschieden. Zum natürlichen Entwurmen gibt man jeden Tag einen Teelöffel Kokosöl pro 10 kg Körpergewicht des Tieres unter das Futter. So erzielt man auch gleichzeitig eine Antizecken-Wirkung. Sollte das Tier bereits wegen Würmern vom Veterinär behandelt werden, kann das Kokosöl zusätzlich zur normalen Wurmkur verabreicht werden. Ein starker Wurmbefall sollte immer vom Tierarzt abgeklärt und behandelt werden. Gibt man das Kokosöl prophylaktisch, reicht meist eine Stuhlprobe aus, um einen möglichen Befall abzuklären. Diese sollte ab und an zur Überprüfung eingereicht werden. Es müssen dann aber nicht vorsorgehalber gleich chemische Prophylaxe-Mittel zum Einsatz kommen und das Immunsystem, sowie die inneren Organe Ihres Tieres werden geschont.

3. Kokosöl gegen wunde Ballen und Pfoten beim Hund

Kokosöl für die Pfoten

Vor allem im Winter leiden die Pfoten unserer Lieblinge ganz besonders. Nicht nur die eisige Kälte, sondern auch Schnee, Eis und vor allem das immer noch von vielen verwendete Streusalz setzen den Ballen ganz schön zu. Deshalb ist es sinnvoll, die Pfoten immer wieder einmal im feuchten Zustand mit Kokosöl zu massieren. Das Öl dringt ein und schützt so gegen herbe Witterungseinflüsse und fiese Salzattacken. Am besten reinigt man die Pfoten nach dem Winterspaziergang ordentlich mit lauwarmem Wasser und behandelt sie anschließend direkt mit Kokosöl. Gewöhnlich lieben Hunde diese Art von „Fußmassage“. Ein anschließendes Abschlecken der Pfoten ist nicht tragisch, denn das Öl schadet Ihrem Liebling nicht, wenn er es oral aufnimmt. Kleine Wunden oder aufgeplatzte Ballen heilen durch die in Kokosöl enthaltenen antibakteriellen Wirkstoffe auch schneller. So kommt ihre Fellnase gut durch den Winter.

4. Kokosöl für die Fellpflege beim Hund

Kokosöl Fellpflege

Stumpfes und struppiges Fell beim Hund muss nicht sein. Verwendet man natives Kokosöl zur Fellpflege, dann wird das Haar leicht kämmbar, wird weich und erhält wieder einen seidigen Glanz. Gleichzeitig hat die Pflege des Fells mit Kokosöl einen weiteren Vorteil, denn die im Öl enthaltene Laurinsäure verfügt über eine Repellentwirkung gegen Zecken und anderes Ungeziefer. Viele Hundehalter berichten, dass ihre Fellnasen bei weitem nicht mehr so viele Zeckentiere anschleppen, als es vor der Behandlung der Fall war. Für kurzes Fell reicht eine erbsengroße Menge Kokosöl für die Pflege vollkommen aus. Einfach auf die Hand geben, in den Handflächen verreiben und anschließend gleichmäßig ins Fell einarbeiten. Längeres Fell benötigt ein klein wenig mehr Kokosöl.

Die Kokos-Pflege sollte anfangs zwei bis dreimal die Woche durchgeführt werden, später ist einmal die Woche ausreichend. Ein Zuviel kann aber das Haarkleid fettig wirken lassen. Deshalb solltet ihr das Öl immer nur sparsam verwenden. Auch als Nahrungsergänzung sorgt das Tropenöl für ein glänzendes Fell. Hier gilt die Faustregel: Täglich etwa 1/2 Teelöffel Kokosöl je 10 kg Köreprgewicht des Tieres. Das Öl kann einfach unter das Futter gemischt werden.

5. Kokosöl gegen Milben und Flöhe beim Hund

Kokosöl gegen Milben und FlöheEin hochwertiges Kokosöl kann aufgrund seiner Inhaltsstoffe abwehrend gegen Milben und Flöhe wirken. Die enthaltenen Fettsäuren sind in der Lage, die Chitinschicht der Parasiten anzugreifen und sie diese auf diese Weise abzutöten. Kokosöl hilft übrigens auch vorbeugend, denn der „Duft“ der Fettsäuren, welcher für uns nicht wahrnehmbar ist, schreckt Ungeziefer ab. Vorhandene Ohrmilben können mit einem in flüssiges Kokosöl getränkten Tuch sanft aus den Ohren ausgerieben werden. Ein starker Befall gehört aber immer in die Hand eines Mediziners, denn wenn dieser nicht ausreichend behandelt wird, könnte das Hörvermögen der Fellnase leiden. Verwenden Sie Kokosöl am besten kontinuierlich als Fellpflege, dann kann ein Befall möglicherweise von vornherein verhindert werden.

6. Kokosöl gegen trockene Haut und Hautausschläge beim Hund

Kokosöl gegen Hautausschläge

Hat ihr Hund besonders trockene Haut, schuppt sie sich und hat er wunde Hautstellen? Mit Kokosöl lässt sich auch die Haut bei Hunden prima pflegen. Lassen Sie eine Nagelspitze voll Kokosöl auf den Fingerspitzen schmelzen und tragen Sie es direkt auf die betroffenen Hautstellen auf. Sie können die Haut auch etwa eine halbe Stunde vor dem Baden großflächig behandeln, dann können Sie bedenkenlos ein wenig mehr Öl verwenden. Durch das Shampoo wird der Überschuss, welcher nicht in die Haut eingezogen ist, wieder ausgewaschen.

Wundgescheuerte Stellen heilen durch die Pflege mit Kokosöl schneller ab. Geben Sie Ihrem Tier auch Kokosöl über die Nahrung, denn auch das reguliert den Schutzmantel der Haut und lässt trockene Stellen mit der Zeit verschwinden. Für besonders trockene und rissige Ballen ist die Kokospflege auch sehr gut geeignet. Einfach nach dem Spaziergang die Pfoten reinigen und die Ballen ordentlich mit einer kleinen Menge Kokosöl massieren. Das macht die Haut geschmeidig und weniger anfällig für äußere Reize.

7. Kokosöl für die Zahngesundheit des Hundes

Kokosöl Zahnpflege

Zähneputzen beim Hund? Ja klar – Das macht Sinn, denn von der Zahngesundheit hängt auch viel das weitere Wohlbefinden Ihres Tieres ab. Sind die Zähne nicht in Ordnung, kann sich das negativ auf viele andere Organe auswirken. Sie leisten mit der Zahnpflege einen wesentlichen Beitrag zur Allgemeingesundheit Ihres Tieres. Auch Mundgeruch lässt sich durch die Hundezahnpflege im Zaum halten. Mischen Sie sich ihre Hunde-Zahncreme am besten mit Kokosöl selbst. Die Zahnpasta, die für uns Menschen geeignet ist, sollte auf keinen Fall verwendet werden. Hier sind Inhaltsstoffe enthalten, die für Ihren Hund unter Umständen gefährlich werden können. Auch eine normale Zahnbürste macht keinen Sinn, es gibt extra Bürsten und Fingerlinge für die Zahnpflege bei Vierbeinern. Diese kosten nicht die Welt und sollten am besten verwendet werden.

8. Kokosöl für Vitalität und gesunde Immunabwehr beim Hund

Kokosöl Fitness

Ausgewachsene Hunde schwächeln gerne mal. Ihnen fehlt es an Antrieb, sie laufen schlecht und haben keinen Spaß mehr am Spielen. Manche Hunde verhalten sich auffällig und sind öfter mal krank. Mit Kokos als Nahrungsergänzung kann man dem Tier wieder Vitalität zurückgeben. Viele Hundehalter berichten, dass ihr alternder Vierbeiner durch die Gabe von Kokosöl wieder wesentlich aktiver wurde und sich das Wohlbefinden sichtlich gesteigert hat. Auch würden die Tiere seltener erkranken und viel weniger an Wurmbefall leiden.
Für die Verabreichung empfiehlt es sich, das Kokosöl einfach unter das Futter zu mischen. Es sollte dazu bestenfalls eine cremige Konsistenz aufweisen, denn so lässt es sich besser vermengen. Ich empfehle Ihnen, eine tägliche Ration von 1/2 Tellöffel je 10 kg Körpergewicht des Tieres zu verabreichen.

9. Kokosöl für die Wundheilung beim Hund

Kokosöl für Wunden

Aktive Hunde verletzen sich gerne mal. Beim Spielen im Wald bleiben sie mit ihren Pfoten an Wurzeln hängen oder reißen sich an Büschen und Ästen. Natives Kokosöl hat durch die enthaltenen Fettsäuren eine antibakterielle und entzündungshemmende Wirkung. Kleine Wunden und aufgescheuerte Stellen kann man sehr gut mit Kokosöl behandeln. Dadurch verheilen sie schneller und es wird einer Entzündung der Hautstelle vorgebeugt. Auch bei einem vorhandenen Hautpilz kann man die Stellen mit Kokosöl behandeln, denn das Öl weist eine pilzfeindliche Eigenschaft auf. Verwenden Sie nur eine kleine Menge Öl und tragen Sie diese direkt auf die getrocknete Wunde auf. Die Anwendung kann problemlos mehrmals täglich wiederholt werden. Schon nach wenigen Tagen zeigt sich die Wirkung des Kokosöls und es bleiben selten Narben zurück. Auch angeheilte, getrocknete OP-Narben, z.B. nach einer Sterilisation, können mit Kokosöl behandelt werden.

10. Kokosöl gegen Gelenkerkrankungen beim Hund

Kokosöl für die Gelenke

Die mittelkettigen Fettsäuren, welche in nativem Kokosöl enthalten sind, töten nachweislich krankmachende Mikroorganismen ab. Viele dieser Organismen stehen auch in Verdacht, für Gelenkbeschwerden wie Arthritis und Arthrose verantwortlich zu sein. Die regelmäßige Aufnahme von Kokosöl als Nahrungsergänzung kann also durchaus dazu beitragen, die Symptome einer infektiösen Gelenkerkrankung bei Ihrem Tier zu lindern. Anfangs sollte man nur kleine Mengen Kokosnussöl verabreichen und je nach Verträglichkeit die Dosierung steigern. Sollte das Tier Durchfall bekommen, muss etwas weniger Öl verwendet werden. Mit einer Kokosöl-Kur, die man über einen Zeitraum von mindestens vier Wochen durchführt, kann man die Schmerzen und Symptome der Fellnase lindern. Empfohlen wird die tägliche Menge von 10 ml je 10 kg Gewicht. Das Öl lässt sich einfach unter die tägliche Futterration mischen. Manche Hunde schlecken Kokosöl auch gerne von der Hand.

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