Geschichte von Kokosöl

Die Geschichte von Kokosöl – so fing alles an

Kokospalmen sind in allen tropischen Gebieten rund um den kompletten Erdball zu finden. Dort herrschen die idealsten Wachstumsbedingungen für die tropischen Früchte. Lest nach, wie die Geschichte von Kokosöl ihren Lauf nahm:

Ursprünglich stammt die Kokosnuss (Cocos Nucifera) wohl aus dem malaiischen Archipel und wird dort auch seit etwa 3000 bis 4000 Jahren kultiviert (Quelle: Wikipedia). Als malaiisches Arhipel bezeichnet man die größeren und kleineren Inseln in Südostasien. Kokosnüsse sind sehr lange haltbar sind und können schwimmen. Dieser Tatsache ist geschuldet, dass sie mittlerweile in allen warmen Küstengebieten und an deren Flussläufen wachsen. Ihre Keimfähigkeit verlieren sie im Salzwasser nicht.

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Im Laufe der Jahrtausende verteilten sich die Früchte durch die Meeresströmungen überall auf der Welt. Deshalb wachsen sie mittlerweile auch in weit entfernten Küstenbereichen – und das schon lange bevor der Mensch sie dort hinbringen konnte. Wo sie an Land gespült werden und das passende Klima vorherrscht, bilden die angeschwemmten Kokosnüsse Wurzeln und treiben aus. Jene Palmen, die nahe am Fluss- oder Meeresufer wachsen, sind wohl alle auf diese Art an ihren jeweiligen Platz gelangt.

Kokosöl Historie

Die Kokosnuss – Der Inbegriff von Südseefeeling

Riechen wir den natürlichen Duft von Kokos, dann ist das für uns der Inbegriff von Südseeurlaub, von traumhaften weißen Stränden, Palmengesäumten Küsten, Wärme und Sonnenschein. Innerhalb von Sekunden werden wir an die schönsten Traumstrände der Welt befördert. Sicher liegt es  daran, dass die Kokospalme das feuchtwarme Klima der Tropen braucht, um wachsen, blühen und Früchte tragen zu können. Nur in diesen tropisch-warmen Regionen ist sie zu finden. Über den nördlichen und südlichen Wendekreis hinaus entdeckt man kaum noch eine blühende Kokospalme.

Schaut man sich die Historie der Kokospalme genauer an, erkennt man, dass sich in der Vergangenheit zahlreiche Völker lange Zeit mehr oder weniger von dieser Pflanze ernährt haben – vom Kokosfleisch, der Kokosmilch, dem Kokoswasser und letzten Endes auch vom Kokosöl. Lange Zeit war die Kokosnuss in diesen Bevölkerungsgruppen neben Meeresfrüchten und Fisch ein absolutes Hauptnahrungsmittel – und alle erfreuten sich bester Gesundheit, trotz der gesättigten Fette in der „Nuss“. Stämme und Wedel der Palme dienen schon immer als wichtiges Baumaterial und tun es heute noch. Alle Bestandteile der Palme werden genutzt und die Bewohner der Tropenregionen verdienen noch heute größtenteils ihren Lebensunterhalt mit dem Anbau der Kokospalme bzw. durch den Verkauf ihrer Früchte und der daraus gefertigten Produkte.

Die Historie von Kokosnuss und Kokosöl

Zum ersten Mal erwähnt man die Kokosnuss in Schriften um etwa 545 n.Chr.. Später, etwa im 13. Jahrhundert, beschreibt Marco Polo die tropische Frucht, welche er in Sumatra entdeckt hatte, als „nux indica“ – wörtlich übersetzt bedeutet das „Indische Nuss“. Erst im 16. Jahrhundert erhielt die Kokosnuss ihren jetzigen Namen. In alten, portugiesischen Schriften um 1555 n.Chr. wird erstmals über die Verwendung der „Coco“ berichtet. Diese Bezeichnung bedeutet im Portugiesischen etwas wie „grinsendes Gesicht“ (möglicherweise wegen der drei Keimlöcher, die vage an ein Gesicht erinnern) und soll laut Überlieferung an einen volkstümlichen, portugiesischen Geist erinnern. Es waren auch die portugiesischen Seefahrer von Vasco da Gama, welche die Südseefrüchte als Erste nach Europa mitbrachten.

Kokosnussöl Geschichte

Kokosöl – In Ceylon schon im 16. Jhd. zur Haarpflege genutzt

Erst im Jahr 1589 taucht die Kokosnuss in englischen Aufzeichnungen auf und ein knappes Jahrhundert später (1689 n.Chr.) berichtet man britischen Lesern, dass das aus der Kokosnuss gewonnene Kokosöl im ost-indischen Ceylon (heute Sri Lanka) in die Haare gerieben wird, um sie zu glätten. Diese Prozedur führen mittlerweile Völker in aller Welt durch – selbst ich tu es! Und habt ihr schon einmal eine Asiatin gesehen, deren Haar nicht wunderbar glänzt? Ich nicht!

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Sicher ist euch auch die Geschichte der „Meuterei auf der Bounty“ auch schon zu Ohren gekommen. Die „Nuss“, die zahlreiche unerschrockene Seefahrer auf ihren langen Reisen über die Meere der Welt ernährte, sorgte am 27. April 1789 für dieses Riesendebakel, als aus den gebunkerten Vorräten plötzlich einige Kokosnüsse fehlten. Wer sie letzten Endes klammheimlich verspeist hat, ist bis heute nicht komplett geklärt und an dieser Stelle auch reichlich unwichtig. Fakt ist: Die Frucht hielt die Seeleute schon damals gesund und gab ihnen jede Menge Energie für ihre Überfahrt in ferne Lande.

Erste Kokosplantagen im 19. Jahrhundert

Erst seit dem 19. Jahrhundert kultiviert man die Kokospalme richtig. Die Holländer waren es, die damals in Ceylon die ersten richtigen Kokosplantagen anlegten und der Kokosnuss zu größerem wirtschaftlichem Interesse verhalfen. Heute sind die wichtigsten Anbauländer die Philippinen, Indien und Indonesien. Heute deckt Kokosnussöl etwa 8% des Bedarfs an Pflanzenölen weltweit ab.

Kokosöl in der Statistik

Die Statistik für das Erntejahr 2017/18 gibt an, dass im Jahr 2017 weltweit etwa 3,27 Millionen Tonnen Kokosöl konsumiert wurden (Stand September 2017, Quelle: https://de.statista.com/). Seit Anfang des 21. Jahrhunderts hat sich dieser Wert nur geringfügig verändert.

Kokosöl Statistik

Übrigens hat man im Jahr 2017 in der Schweiz eine Umfrage über die Beliebtheit von unterschiedlichen Pflanzenölen im Küchengebrauch durchgeführt. Hier schneidet Kokosöl mit zwei Prozent an vierter Stelle noch immer relativ schlecht ab. Und das, obwohl das Öl zum Braten, Backen und Kochen geradezu prädestiniert ist. Nach wie vor sind wohl in Europa das Olivenöl (52 %), gefolgt von Sonnenblumenöl (20 %) und Rapsöl (18 %) die Spitzenreiter. Im Unterschied hierzu belief sich in den Philippinen schon 2012 der Verbrauch von Kokosnussöl  auf 786 metrische Tonnen – Tendenz weiter steigend.

Bedenkt man, dass gerade diese Völker sich schon jeher bester Gesundheit erfreuen und die Rate an Herzerkrankungen, Kreislaufproblemen und sogar Krebs im Vergleich zur westlichen Welt verschwindend gering ist, würde ich fast behaupten, dass es hauptsächlich mit der Ernährungsweise zu tun hat. Die Geschichte von Kokosöl in der Südsee reicht lange zurück. Tag für Tag kommen dort hauptsächlich Kokosprodukte, Fisch und Meeresfrüchte auf den Tisch. Im Verhältnis zu industriell gefertigten und stark verarbeiteten Produkten sind sie eine vergleichsweise günstige Nahrungsquelle. Es ist wohl an der Zeit, langsam mal umzudenken und sich dem Ernährungsprofil dieser Völker anzupassen – unserer Gesundheit zuliebe.

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