Laurinsäure

Caprinsäure – Wirksamer Bestandteil in Kokosöl

Caprinsäure (auch Decansäure) ist neben Laurinsäure und Caprylsäure eine der gesättigten Fettsäuren, die in nativem Kokosöl enthalten sind. Caprinsäure fördert im menschlichen und tierischen Organismus gutes HDL-Cholesterin und baut schlechtes LDL-Cholesterin ab.

Caprinsäure
Bildquelle: ugreen – Fotolia

Die mittelkettige Fettsäure wird im Körper zu Monocaprin umgewandeltund hat ebenso wie die beiden vorher genannten Fettsäuren eine gesundheitsfördernde Wirkung.
Monocaprin wirkt nachweislich antiviral bei HIV-Infektionen und wird zur Zeit auch auf die Wirksamkeit gegen Herpes simplex, Gonokokken und Chlamydien getestet.

In wissenschaftlichen Untersuchungen wurde festgestellt, dass diese mittelkettige, gesättigte Fettsäure bereits nach zehn Minuten die getesteten Candida albicans Stämme wirksam abtötete und somit wirksam bei Pilzinfektionen dieses Stammes ist.

Die Wirkung kommt durch die Spaltung und Auflösung der die Erreger umgebenden Plasmamembran zustande.

Man kann beobachten, dass Völker, deren Grundnahrung sich zum Großteil aus Kokosprodukten zusammenstellt, selten an Pilzinfektionen leiden. Dieses Phänomen wird durch die pilzhemmenden Stoffe in der Kokosnuss begünstigt.

 

Kokosöl Caprinsäure wirksam gegen Pilze, Viren und Bakterien

Bei in vitro – Versuchen konnte man die Wirksamkeit der Caprinsäure gegen folgende pathogene grampositive Bakterien feststellen

  • Staphylococcus aureus
  • Staphylococcus Epidermidis
  • β-hämolytische Streptokokken
  • Gruppe-D-Streptokokken
  • Bacillus subtilis
  • Micrococcus ssp.
  • Nocardia asteroides
  • Corynebacterium
  • Pneumococcus
  • Listeria monocytogenes
  • Lactobacillus acidophilus
  • Clostridium perfringens
  • Enterococcus casseliflavus

Bei dem Bakterium Streptococcus faecalis konnte lediglich eine leichte Wirkung verzeichnet werden.

Auch folgende pathogene gramnegative Bakterien konnten durch die in Kokosöl enthaltene Caprinsäure und Monocaprin bei in vitro-Versuchen inaktiviert werden

  • Salmonella enteritidis
  • Campylobacter jejuni
  • Chlamydia trachomatis
  • Helicobacter pylori

Nur geringe Wirkung zeigte sich bei Neisseria gonorrhoeae und Escherichia coli.

Auf folgende Viren konnte sich in verschiedenen in vitro-Versuchen eine positive Wirkung der Caprinsäure feststellen lassen

  • Resp. Syncytial Virus
  • Herpes simplex Virus
  • Vesikuläres Stomatitis Virus
  • Visna Virus
  • Candida albicans
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Letzte Aktualisierung: 4. April, 2017

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Hallo liebe Leser, ich bin Falea, 29 Jahre alt, habe eine kleine Tochter und lebe wieder in meinem Geburtsland Brasilien. Durch meine Oma benutze ich Kokosöl schon seit ich ein Kind war. Auch als Jugendliche habe ich es schon als Körperpflege genommen, jetzt auch zum Kochen und Backen und für mein Kind. Ich bin von Kokosnussöl so überzeugt, dass ich für euch diesen Blog gemacht habe, mit vielen hilfreichen Informationen zum Thema. Wenn Ihr Fragen habt, könnt Ihr mir gerne eine Nachricht schicken.

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