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Kokosöl Kritik – Berechtigt oder unberechtigt?

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Kokosöl Anwendungsgebiete
Kokosöl für Tiere

Heftige Kokosöl Kritik – Ist sie berechtigt?

Immer mal wieder tauchen kritische Informationen rund um Kokosöl in den Medien auf. Teils sind diese Meldungen begründet, oft entstehen die negativen Schlagzeilen aber auch einfach durch Unwissenheit. Ich hab die einzelnen Kritikpunkte einmal aufgelistet, mal genauer hingeschaut und die negativen Themen richtig unter die Lupe genommen.
Kokosöl in der Kritik – berechtigt oder unberechtigt?

Kritikpunkt 1 – Kokosöl macht dick, denn Fett macht fett

Das stimmt so nicht ganz. Letzten Endes kommt es immer auf die gesamte Ernährung und den Kalorienumsatz an, ob man zunimmt, abnimmt oder eben das Gewicht einfach nur hält. Ersetzt man beispielsweise andere Fette durch Kokosöl, so hat man schon die halbe Miete und kann dadurch tatsächlich abnehmen.

Kokosöl Kritik

Das klappt aber nur, wenn auch Bewegung ins Spiel gebracht wird, denn ohne Fettverbrennung hält man allenfalls das Gewicht und den Körperumfang. Die in Kokosöl enthaltenen, gesättigten Fettsäuren sind größtenteils mittelkettige Fettsäuren, welche man auch MCTs (Medium-Chain-Triglycerides) nennt. Diese können nicht in Fettgewebe gespeichert werden. In den Triglyceriden des Fettgewebes sind definitiv keinerlei mittelkettige Fettsäuren zu finden.

Mittelkettige Fettsäure – Was ist das?

Kokosöl

Mittelkettige Fettsäuren dienen unserem Körper als sichere Energiequelle, die leicht verstoffwechselt werden kann. Deshalb werden diese Fette auch bevorzugt vom Körper verwertet. Überschüssige andere Energie, die wir mit der restlichen Nahrung zu uns nehmen, wird generell in Form von Triglyceriden mit langkettigen Fettsäuren im Gewebe gespeichert. Die Einnahme von Kokosöl garantiert also noch lange nicht, dass sie nicht zu Übergewicht führen kann. Letzten Endes kommt es immer auf die Gesamt-Kalorienbilanz und den Kalorienverbrauch an.

Zum Abnehmen muss man generell weniger Kalorien zu sich nehmen, als man verbraucht, sonst bleibt der Erfolg aus. Bei einer überkalorischen Ernährungsweise können zwar die Fette aus dem Tropenöl nicht im Fettgewebe eingelagert werden, dafür aber jene, die aus den anderen Lebensmitteln stammen. Deshalb sollte Kokosöl auch nicht zusätzlich zu anderen Fetten eingenommen werden, sondern eher im Austausch ebendieser. Für ein Marmeladenbrot kann man beispielsweise das cholesterinfreie Kokosöl als Butterersatz nehmen. Das ist sogar richtig lecker. Da dem Körper durch das Kokosöl ein hochwertiger Energieträger zugeführt wird, verringert sich das Hungergefühl und man isst in der Regel weniger. Die Einnahme kann also beim Abnehmen absolut hilfreich sein. Einfach mal testen!

Kritikpunkt 2 – Verursacht Kokosöl tatsächlich trockene Haut?

Kokosöl wird schon seit vielen Jahren als Trägeröl in vielen herkömmlichen Kosmetikprodukten verwendet. Öle sollen allgemein die Hautgesundheit fördern – so ist es auch bei nativem Kokosöl. Das Öl hat eine antibakterielle, antivirale und pilzfeindliche Wirkung, was es sogar für Personen mit Hautkrankheiten interessant werden lässt.

Kokosöl wird kritisiert

Aber man liest auch immer wieder, dass Öl die Haut angeblich austrocknet und es deshalb für trockene Hauttypen nicht geeignet sei. Das stimmt nur bedingt, denn wenn man weiß, wie man das Öl am besten verwendet, dann ist es auch kein Problem bei trockener Haut.
Wenn man Kokosöl pur auf die Haut auftragen möchte, sollte man unbedingt darauf achten, dass diese vorher angefeuchtet wurde. Ansonsten könnte das Öl tatsächlich die Hautoberfläche austrocknen.

Wie wendet man Kokosöl am besten auf der Haut an?

Kokosöl sollte man stets mit feuchten Fingern auftragen oder am besten direkt nach der Dusche auf der noch leicht feuchten Haut anwenden. So wird das Öl mit dem Wasser aufemulgiert, dringt in die Epidermis ein und speichert dort die fehlende Feuchtigkeit ab. Sie werden merken, wie die Haut diese Wasser-in-Öl-Emulsion regelrecht aufsaugt. Sollte nach einer kurzen Einziehzeit trotzdem noch ein leichter Fettfilm auf der Haut verblieben sein, kann man diesen einfach mit einem Kosmetiktuch abtupfen. So wird die Haut nicht übersättigt. Kokosöl lässt sich übrigens auch prima mit Sheabutter mischen. Dafür schlägt man das Öl am besten mit dem Handmixer auf und mischt danach beides zusammen.

Kritikpunkt 3 – In mit Kokosöl zubereiteten Speisen herrscht der Kokosgeschmack vor

Wenn man mit nativem Kokosöl Fleisch anbrät oder kocht, soll angeblich der Geschmack von Kokos vorherrschen. Hier muss jeder wirklich selbst testen, ob das tatsächlich so ist, denn das Geschmacksempfinden ist sehr unterschiedlich und kann nicht verallgemeinert werden. Ich selbst finde, dass das Kokos-Aroma nicht vorherrscht und es den Geschmack der einzelnen Speisen sogar positiv unterstreicht. Zum Anbraten von Fleisch verwende ich selbst nur noch Kokosöl, denn es bleibt auch bei höheren Temperaturen noch stabil, ohne gefährliche Transfettsäuren zu bilden. Gesünder kann man nicht braten. Durch die verwendeten Gewürze schmeckt mein Fleisch nicht nach Kokos. Aber wie bereits erwähnt, hier muss jeder einmal probieren und schauen, ob er das feine Kokosaroma als störend empfindet. In diesem Fall kann man als Alternative ein schonend desodoriertes Kokosfett verwenden, das aber nicht gehärtet, gebleicht oder raffiniert wurde, wie es beispeilsweise bei gewöhnlichem Plattenfett der Fall ist.

Kritikpunkt 4 – Kokosöl macht die Haare fettig – Nur eine Fehlanwendung?

Man liest immer wieder, dass natives Kokosöl zur Haarpflege verwendet werden kann. Das stimmt! Es ist ein wunderbares Haaröl, das die Kopfhaut und die einzelnen Haarfollikel nährt und den Haarschaft glättet.

Kokosöl

Aber immer wieder stolpert man über negative Beiträge in Foren und sozialen Netzwerken, bei denen behauptet wird, dass die Haare nach der Anwendung tagelang fettig wären und sich das Öl nicht auswaschen lassen würde.

Die richtige Anwendung von Kokosöl zur Haarpflege

Hier kann ich aus eigener Erfahrung berichten, dass das nicht der Fall ist, wenn man einfach nicht zu viel Kokosöl nimmt. Ich selbst habe mittellanges Haar und verwende hochstens einen halben Teelöffel voll Öl für eine Komplettbehandlung im gewaschenen Haar. Ich nehme zuerst immer die Fingerspitzen voll Öl, lass es durch die Körperwärme schmelzen und massiere es ordentlich am Haaransatz in die Kopfhaut ein.

Anschließend nehme ich nach und nach das restliche Öl vom Löffel, lasse es in der Handfläche schmelzen, knete die Haare und ziehe das Öl in die Längen. Zum Schluss massiere ich alles noch einmal kopfüber durch. Danach wickle ich dem Kopf in ein Handtuch ein und lasse alles eine halbe Stunde wirken. Dann wird alles ordentlich mit warmem Wasser ausgespült, mit mildem Shampoo gewaschen und anschließend erneut gut ausgespült. Fertig! Bisher hatte ich nie fettiges Haar nach der Anwendung. Einfach nur dran denken, dass das Haar nicht ölgetränkt sein braucht. Weniger ist manchmal mehr!

Kritikpunkt 5 – Kokosöl lässt den Cholesterinspiegel ansteigen – Stimmt das?

Es gibt kaum ein Gesundheitsthema, um das so viele Märchen und Halbwahrheiten kursieren wie um das Cholesterin. Der Begriff Cholesterin wirft viele Fragen auf, aber nur wenige beschäftigen sich ausgiebig mit dem Thema und informieren sich in vollem Umfang. Meist geschieht das erst dann, wenn der Arzt mit erhobenem Zeigefinger über zu hohe Werte meckert, denn die wenigsten kennen ihre Werte. Aber selbst wenn man sich schlau machen will, stolpert man über eine Fülle nicht ausführlicher Informationen oder Halbwahrheiten und ist dann eher verunsichert.

Oft liest man beispielsweise, dass gesättigte Fettsäuren den Cholesterinspiegel negativ beeinflussen. In der Tat ist das so, die gesättigten Fette aus tierischen Produkten, wie aus Fleisch, Schmalz und Milchprodukten wie z.B. Butter, lassen das LDL-Cholesterin (Low-Densitiy-Lipoprotein), das sogenannte „schlechte“ Cholesterin, ansteigen. Natives Kokosöl selbst enthält gar kein Cholesterin. Pflanzliche gesättigte Fettsäuren haben eine vollkommen andere Zusammensetzung als tierische und beeinflussen das Blutcholesterin eher positiv. Es ist das HDL-Cholesterin (High-Density-Lipoprotein), also das „gute“ Cholesterin, das dadurch erhöht wird.

Aber was ist Cholesterin überhaupt?

Kokosöl gut oder schlecht?

Cholesterin ist ein lebensnotwendiger Stoff, der an der Bildung von zahlreichen, wichtigen Hormonen und Vitamin D beteiligt ist. Es ist, was viele nicht wissen, in allen menschlichen Zellen enthalten – den höchsten Wert findet man mit etwa 25% im menschlichen Gehirn. In der Nahrung ist Cholesterin ausschließlich in tierischen Produkten enthalten, wird aber auch vom Körper selbst gebildet und kann sogar von ihm abgebaut werden. Ein gesunder Mensch vermag seinen Cholesterinspiegel, entsprechend seiner aktuellen Lebenssituation, selbst zu regeln.

Als wichtiger Bestandteil unserer Nervenmembranen schützt Cholesterin sogar unser Gehirn vor Demenzerkrankungen und Parkinson. Es weist eine entzündungshemmende Wirkung auf und ist überall dort vermehrt zu finden, wo sich im Körper Entzündungsherde angesammelt haben. Und weil es so lebenswichtige Funktionen in unserem Körper übernimmt, kann Cholesterin von jeder einzelnen Zelle selbst gebildet werden.

Cholesterin – Wichtiger Bestandteil unserer Zellen

Cholesterin ist an sich nichts Schlechtes. Im Blut ist das Cholesterin an Eiweiße gebunden und es gibt zwei unterschiedliche Varianten. Zum einen in Form von LDL-Cholesterin, welches etwas schlechter für den Körper ist, und andererseits als HDL-Cholesterin, das als „gutes Cholesterin“ bezeichnet wird. Steigt die Konzentration des schlechten Cholesterins im Körper an, kann dies unter gewissen Umständen zu Ablagerungen in den Gefäßen führen, was letzten Endes das Risiko für Schlaganfälle und Herzinfarkte steigert. Vor allem die Transfette aus stark gebratenen und hoch erhitzten tierischen Fetten sind ungesund. Sie bilden sie sich beim Raffinieren und bei der Herstellung von gehärteten Fetten und dann, wenn Fette durch Erhitzen instabil werden. Transfette erhöhen den LDL-Wert im Blut und senken das HDL-Cholesterin.

Die in nativem Kokosöl zum Großteil enthaltene Fettsäure, die Laurinsäure, erhöht insbesondere das gute HDL-Cholesterin. Dies wurde in vielen Studien nachgewiesen und wird seit etlichen Jahren auch so publiziert. Ebenso ist nachgewiesen, dass sogar das schlechte Cholesterin, also das LDL, durch die Einnahme gesättigter Fettsäuren positiv verändert werden kann. Eine sehr komplexe Angelegenheit.
Die in Kokosöl enthaltene Laurinsäure beeinflusst den Cholesterinanteil im Blut insofern positiv, indem es das Verhältnis zwischen dem Gesamtcholesterol zum HDL-Cholesterol verringert. Kein Fett eignet sich zum Braten besser als natürliches, ungehärtetes Kokosöl. Es mag den Cholesterinspiegel in gewisser Weise erhöhen, aber nicht auf negative Weise. Es erhöht, ähnlich wie auch ein gutes Olivenöl, lediglich das nützliche und gute HDL-Cholesterin.

Fettarm zu leben ist nicht gesund

Wer auf lebensnotwendige Fette verzichtet, ernährt sich absolut ungesund und ersetzt die fehlende Energie hauptsächlich durch minderwertige Kohlenhydrate. Gerade die Kohlenhydrate aus Brot, Nudeln, Backwaren, Zucker usw. sind es aber, die den Cholesterinwert in die Höhe schnellen lassen und zudem dick machen. Deshalb: Lieber gesunde Fette, wie natives Kokosöl, einsetzen und auf ein Zuviel an Kohlenhydraten verzichten.

Kritikpunkt 6 – Bekommt man durch Kokosöl tatsächlich Übelkeit und Durchfall?

Natives Kokosöl hat ein einzigartiges Fettsäuremuster und besteht zum Großteil aus mittelkettigen, gesättigten Fettsäuren. Der Körper muss sich an diese Form von Fett langsam gewöhnen. Es ist ratsam, bei der Einnahme anfangs mit kleineren Mengen zu starten. In der Tat kann es sonst zu Übelkeit kommen und auch leichte Durchfälle sind nicht selten. MCT-Fette verhalten sich beim Verdauungsvorgang und auch bei der Resorption im Darm völlig anders als herkömmliche Nahrungsfette. Unser Körper braucht deshalb eine Eingewöhnungsphase, um sich an die Verwertung dieser Form von Fett langsam gewöhnen zu können. Es kann insbesondere zu Beginn zu Unverträglichkeitsreaktionen kommen. Das liegt aber in der Regel nicht daran, dass man das Öl tatsächlich nicht verträgt oder allergisch ist, sondern eher an der besonderen Fettzusammensetzung, die unser Körper bislang nicht kannte.

Tipps zur Einnahme von Kokosöl

Am besten beginnt man deshalb zuerst einmal mit einem gestrichenen Teelöffel voll Kokosöl täglich und steigert die Dosis nach etwa einer Woche langsam aber kontinuierlich. Hat sich der Körper umgestellt, ist auch die Einnahme von mehreren Esslöffeln Kokosöl kein Problem mehr. Ohne Gewöhnung kann es also tatsächlich zu Durchfall, Übelkeit, Magenschmerzen, Sodbrennen und Blähungen kommen. Am besten hört man auf die Signale seines Körpers, denn bei jedem Menschen ist die Toleranzgrenze für die Einnahme von Kokosöl anders. Die tolerierte Menge fällt also ganz individuell aus.

Kritikpunkt 7 – Natives Kokosöl darf man nicht erhitzen – Ist das wahr?

Man liest oft, dass native und kaltgepresste Öle sich nicht zum Braten eignen und man sie nur in Salaten und kalten Speisen verwenden sollte. Natives, kaltgepresstes Kokosöl ist da aber vollkommen anders. Natives Kokosöl hat gegenüber den meisten reinen MCT-Fetten und den meisten pflanzlichen, nativen Ölen einen entscheidenden Vorteil – es besteht zum Großteil aus gesättigten Fettsäuren, die recht oxidations- und hitzestabil sind. Beim Erhitzen bilden sich keine Transfettsäuren. In unraffinierter Form kann Kokosöl auf etwa 180°C erhitzt werden. Viele der herkömmlichen Pflanzenfette bestehen zum Großteil aus ungesättigten Fettsäuren und würden sich bei diesen Temperaturen längst zersetzen, qualmen und gesundheitsschädliche Zersetzungsprodukte bilden. Abgesehen davon werden bei diesen Ölen durch das Erhitzen wertvolle Bestandteile zerstört. Natives Kokosöl ist da vollkommen anders: Die Fettsäuren sind nicht so hitzeempfindlich, weshalb Kokosöl getrost für das heiße Anbraten eingesetzt werden kann.

Fazit zur Kokosöl Kritik:

Die Kokosöl Kritik ist, wenn man oben genannte Punkte betrachtet, teilweise berechtigt. Bei negativen Reaktionen liegt aber oftmals einfach nur ein Anwendungsfehler zugrunde. Wenn man stets auf die Signale seines Körpers achtet, kann man, wie auch bei vielen anderen natürlichen Superfoods, mit nativem Kokosöl nicht allzu viel verkehrt machen. Alles in Maßen – dann überwiegen die gesundheitlichen Vorteile, die man durch die Verwendung von Kokosöl haben kann.

Die Informationen auf diesen Seiten stellen in keiner Weise eine Diagnose- oder Therapieanweisung dar. Bei einem Verdacht auf Erkrankung nehmen Sie bitte umgehend Kontakt zu einem Arzt oder Heilpraktiker auf. Ich hafte nicht für Schäden irgendeiner Art, die in direktem oder indirektem Sinne aus der Verwendung meiner Angaben entstehen.

 

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