gute Gründe Kokosöl zu verwenden

Es gibt viele gute Gründe Kokosöl zu verwenden

Kokosöl wird heutzutage gerne zu den sogenannten “Superfoods” gezählt. Durchaus mit Recht! Seit Jahrtausenden sind sowohl Kokosöl als auch andere Kokosprodukte bei verschiedensten tropischen Völkern täglich im Einsatz und zählen dort zu den Grundnahrungsmitteln. Diese Bevölkerungsgruppen sind nicht nur die mit der schönsten Haut und den gesündesten, kräftigsten Haaren, sondern zählen auch zu den gesündesten Völkern weltweit. Zumindest waren sie das – zumindest so lange, bis auch dort industriell gefertigte Nahrungsmittel und FastFood auf dem Vormarsch waren. Heute nenne ich euch zehn gute Gründe Kokosöl zu verwenden.

Schilddrüse Kokosöl

Grund #1 – Kokosöl schützt vor Schilddrüsenerkrankung

Schilddrüsenerkrankungen – ein Klassiker unter den Zivilisationskrankheiten. Vor allem Frauen leiden an dieser Krankheit. Die richtige Funktion der Schilddrüse spielt eine zentrale Schlüsselrolle im Stoffwechsel und im Hormonhaushalt. Sie gleicht einen schlechten Cholesterinspiegel aus und fördert die Stoffwechsel-Aktivität. Produziert das kleine Organ nicht ausreichend T3 und T4, kommt es zu einer Schilddrüsenunterfunktion. Dadurch verlangsamt sich der Stoffwechsel des Körpers und lagert Fett schneller ein. Ebenso wird die Hormonproduktion durcheinander gewürfelt. Wir fühlen uns schlapp und niedergeschlagen. Kokosöl nativ hat einen enormen, positiven Einfluss auf die Schilddrüse. Studien zeigen, dass in einer mit Kokosöl integrierten Ernährung die Schilddrüsenfunktion gesteigert werden kann. Dabei gelangt das Kokosöl nach der Einnahme in kürzester Zeit in die Leber und kann ohne Umwege verdaut werden. Rohkost Kokosöl ist besonders gut verdaulich und verwertbar.

Zahnpflege Kokosöl

Grund #2 – Kokosöl sorgt für gesunde Zähne

Kokosöl besitzt eine antibakterielle Eigenschaft, die Kariesbakterien abtötet. Pflegt eure Zähne mit Kokosöl, praktiziert das Ölziehen und gleicht damit die Mundflora aus. Komplett chemiefrei. Gegen unangenehmen Mundgeruch ist Kokosöl ebenfalls hilfreich. Beim Ölziehen nehmt ihr eine kleine Menge Kokosöl in den Mund und zieht sie wie eine Mundspülung durch die Zahnzwischenräume. Runterschlucken solltet ihr die Speichelmischung allerdings nicht, da das Kokosöl nun voller Bakterien und Schadstoffe angereichert ist. Diese Methode sollte als Kur mindestens zwanzig Tage in Folge angewendet werden. Nach ungefähr zehn Tagen seht und spürt ihr schon die ersten Veränderungen. Die Zahnoberfläche ist glatter, die Zähne sind weißer und ihr habt ein angenehmeres Mundgefühl.
Allerdings: Gegen bereits vorhandene Karies kann Kokosöl nichts mehr ausrichten. Hier ist ein Zahnarztbesuch unumgänglich. Um akute Zahnschmerzen bis zum Zahnarzttermin zu überbrücken könnt ihr zu dieser Tinktur mit Kokosöl greifen, die den Schmerz vorübergehend lindert.

Kokosöl abnehmen

Grund #3 – Kokosöl hilft euch beim Abnehmen

Kokosöl hilft euch dabei, das Hungergefühl zu reduzieren und das Sättigungsgefühl zu steigern. Der hohe Gehalt an mittelkettigen Fettsäuren wird vom Körper besonders leicht und schnell in Energie umgewandelt. So verschwindet der Heißhunger auf Süßes und ihr zügelt euren Appetit, ohne negativen Einfluss auf die körperliche und geistige Leistungsfähigkeit zu nehmen. Wer sich ausgewogen ernährt, viel Gemüse und Obst isst, auf leere Kohlenhydrate verzichtet und stattdessen zu Vollkorn greift, sowie sich ausreichend bewegt, nimmt mit Kokosöl durchaus ab. Ersetzt andere Fette durch Kokosöl, wobei ihr aber essenzielle Omega-Fettsäuren weiterhin mitverwendet.

Kokosöl Gelenkschmerzen

Grund #4 – Kokosöl beugt Gelenkschmerzen vor

In Bezug auf die Prävention und Linderung von Gelenkschmerzen spielt die Ernährung generell eine außerordentlich wichtige Rolle. Kokosöl gehört zu der Sorte von Lebensmitteln, welche entzündungshemmend wirken und somit gelenkschonend sind. Die kurz- und mittelkettigen Fettsäuren des Kokosöls unterstützen euren Stoffwechsel. Auf diese Weise können Stoffwechselprodukte, welche Gelenkentzündungen begünstigen, schneller abtransportiert werden. Wenn ihr Kokosöl zu eurem täglichen Ernährungsplan zufügt und gleichzeitig die Einnahme von Kohlenhydraten reduziert, gleicht ihr automatisch euren Blutzucker- und Insulinspiegel aus. Große Blutzuckerschwankungen, welche entzündliche Prozesse in eurem Körper massiv begünstigen, bleiben aus und damit auch die entzündlichen, chronischen Erkrankungen der Gelenke, Organe, Muskeln und Co.. Auch äußerliche Einreibungen und Massagen mit Kokosnussöl lindern Gelenkschmerzen.

Kokosöl bei Diabetes

Grund #5 – Kokosöl hilft bei Diabetes

Das gesunde, tropische Pflanzenfett reguliert den Blutzuckerspiegel und bietet eurem Körper eine gute Energiequelle. Wenn ihr jeden Tag Kokosöl nutzt, werden fettlösliche Vitamine und Nährstoffe aus den Lebensmitteln optimal aufgenommen und verwertet. Diabetiker sollten kohlenhydratreiche Nahrungsmittel meiden. Werden diese mit Kokosnussöl zubereitet, wird Glukose langsamer abgebaut. Zudem schont Kokosöl die Bauchspeicheldrüse und die  Enzymsysteme des Körpers.

Kokosöl Viren

Grund #6 – Kokosöl wirkt gegen Bakterien, Viren, Pilze und Parasiten

Kokosöl verfügt nachweislich über eine antibakterielle, antivirale und pilzhemmende Wirkung. Zudem wehrt es Parasiten ab und die enthaltenen Fettsäuren sind in der Lage, deren chitinhaltige Umhüllung zu “knacken”. Ein Grund, weshalb Zecken, Milben und Co. mit Kokosöl behandelte Tiere und Personen meiden. Kokosöl stärkt den Abwehrmechanismus des Körpers. Zum einen werden gesundheitsschädliche Bakterien und Viren generell direkt angegriffen, zum anderen fördert die Einnahme den Hormonhaushalt und den Stoffwechsel, welche maßgeblich zu einem funktionierenden Immunsystem beitragen. Die im Öl enthaltene Laurinsäure wird im Körper zu Monolaurin umgewandelt. Beide sind in der Lage Bakterien, Pilze, Viren und Parasiten abzutöten und Infektionen abzuwehren.

Kokosöl Haaröl

Grund #7 – Kokosöl pflegt das Haar und erhöht dessen Proteingehalt

Eine schlappe, glanzlose Frisur ist meist darauf zurückzuführen, dass dem Haar entweder Proteine fehlen oder dass es überpflegt ist. Für beides hat natives Kokosöl eine Lösung! In Kokosöl sind Aminosäuren enthalten, welche im übertragenen Sinne Bausteine von Proteinen sind. Verschiedene dieser Proteine sind maßgeblich an der Bildung unserer Muskeln, Organe, Sehnen, Finger- sowie Fußnägel und natürlich auch den Haaren beteiligt.

Zahlreiche wissenschaftliche Studien haben aufgezeigt, dass Kokosnussöl eine revitalisierende Wirkung bei der Haarpflege aufweist. Pflegt euer Haar mit Kokosöl und es glänzt mehr, erhält mehr Spannkraft und Volumen! Die im Öl enthaltenen Nährstoffe und Vitamine verbessern die komplette Haarstruktur. Zudem könnt ihr bei Haarausfall Erfolge erzielen, wenn ihr Kokosöl anwendet. Das Öl nährt die Kopfhaut, stimuliert eure Haarwurzeln und regt dadurch das Wachstum an. Feuchtet für die Kokosöl Haarpflege euer Haar an, nehmt ein klein wenig vom Öl (immer nur ganz, ganz wenig!), massiert es vor der Haarwäsche auf die Kopfhaut und zieht es bis in die Längen. Anschließend lasst ihr es einen Moment einwirken und danach könnt ihr euer Haar wie gewohnt mit einem milden Shampoo waschen. Auch Schuppen können dadurch verschwinden und ebenso trockene, juckende Kopfhaut.

Kokosöl Feuchtigkeitsspender

Grund #8 – Kokosöl leistet wertvolle Dienste in der Hautpflege

Nicht umsonst wird das Tropenöl auch in der Kosmetikindustrie gerne als Trägeröl verwendet. Es findet sich mittlerweile in sehr vielen kosmetischen Produkten – allerdings selten das reine und unbehandelte Kokosöl, wie wir es kennen und lieben. In den meisten Kosmetikprodukten würde der feine Kokosgeruch stören. Deshalb verarbeitet man es stark industriell, ehe es zum Einsatz kommt. Das Öl büßt dadurch aber eine Reihe der wertvollen Inhaltsstoffe ein. Die eigentliche Wirkung ist wesentlich abgeschwächt. Besser ist es also, ihr verwendet das Öl in seiner unverfälschten Form für die Haut. Kokosöl sollte möglichst auf feuchter Haut angewendet werden. So kann es die Feuchtigkeit speichern und nimmt das unangenehme Spannungsgefühl bei trockener Haut. Raue Haut an Knien, Ellenbogen und Füßen wird geschmeidig gepflegt.

Natürliches Kokosnussöl verhindert frühzeitige Fältchen, denn es enthält Antioxidanzien, die freie Radikale abwehren und die Zellen vor oxidativem Stress bewahren. Ihr müsst also nicht zu teuren Antifaltencremes greifen – reines Kokosöl reicht auch! Selbst bei Neurodermitis und Psoriasis könnt ihr das Öl anwenden. Es wirkt entzündungshemmend, fördert die Wundheilung (in einer Studie nachgewiesen) und verbessert die Hautfunktion, was zu einer Linderung der Symptome bei Hautkrankheiten führt. Manche berichten sogar, dass die Krankheits-Schübe durch die Kokosöl-Hautpflege wesentlich seltener auftreten oder gar ausbleiben. Sind das keine gute Gründe Kokosöl zu verwenden? Einen Versuch ist es allemal wert.

Brainbooster Kokosöl

Grund #9 – Der Brainbooster Kokosöl steigert die Energie

Kokosöl enthält hauptsächlich mittelkettige Fettsäuren, welche vom Körper schnell in Energie umgewandelt werden können. Viele industriell hergestellte Lebensmittel beinhalten langkettige Fettsäuren, welche bei übermäßigem Konsum zu Trägheit, Müdigkeit und Abgeschlagenheit führen. Das mittelkettige Pendant gelangt ohne große Umwege direkt zur Leber und wird sofort verstoffwechselt und in verwertbare Energie umgewandelt. Diese steht direkt sowohl für körperliche, als auch für geistige Aktivitäten zur Verfügung.

Die Devise lautet also: Iss dich schlau mit Kokosöl! Vor schwierigen, geistigen Herausforderungen hilft euch ein Löffel voll Kokosöl, den Überblick zu bewahren und die beste Hirnleistung abzurufen. Kombiniert mit wertvollen Kohlenhydraten, Ballaststoffen und Vitaminen in Form von Vollkornflocken, Samen und Obst, verhilft euch das Öl zu einem perfekten Start in den Tag.

Warum also nicht mal einen Power-Smoothie zum Frühstück? Mixt dafür einen Löffel Kokosöl mit einer Hand voll Vollkornflocken, reichlich entkerntes Obst nach Wahl und evtl. etwas frischen Spinat oder anderes, grünes Gemüse in einem Blender. Sollte die Masse zu fest sein zum Trinken (kommt auf den jeweiligen Feuchtigkeitsgehalt des verwendeten Obstes an), gebt einfach noch ein wenig Hafermilch, Mandelmilch oder Mineralwasser zu. Falls ihr mehr Süße wollt, verwendet lieber Agavendicksaft oder Ahornsirup statt Haushaltszucker.

Wer früh morgens keine Zeit für solch eine aufwendige Aktion hat, dem empfehle ich, einen Teelöffel voll Kokosöl in den Kaffee, Tee oder Kakao zu geben. Auch das hilft euch schon, energiereicher in den Tag zu starten.

Kokosöl im Haushalt

Grund #10 – Kokosöl ist sogar im Haushalt sehr vielseitig einsetzbar

Festklebende Etikettenreste, klebender Kaugummi, rostiges Besteck, quietschende Scharniere, schmutzige Schuhe, verfettete Edelstahloberflächen… Kokosöl ist auch im Haushalt ein absoluter Allrounder. Alte Holzmöbel erstrahlen in neuem Glanz, Glattleder wird geschmeidig, gusseiserne und beschichtete Pfannen oder Töpfe bleiben lange schön. Wenn ihr mehr darüber wissen wollt, wofür und wie ihr Kokosöl im Haushalt einsetzen könnt, dann besucht auch meine Seite “Kokosöl Verwendung im Haushalt“.

Diese 10 gute Gründe Kokosöl zu verwenden sollen euch zeigen, wie vielseitig natives Kokosöl ist. Auf meinen Seiten findet ihr noch viele andere Tipps, wie ihr eure Gesundheit mit Kokosöl erhaltet beziehungsweise verbessert. Über euer Feedback – egal ob negativ oder positiv – freue ich mich sehr. Wenn ihr Fragen oder Anregungen habt, könnt ihr mir gerne einen Kommentar am Seitenende hinterlassen oder eine Nachricht über das Kontaktformular zukommen lassen.

Bis dann!
Eure Falea

Letzte Aktualisierung: 16. November, 2017

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Hallo liebe Leser,

ich bin Falea, 26 Jahre alt, habe eine kleine Tochter und lebe wieder in meinem Geburtsland Brasilien. Durch meine Oma benutze ich Kokosöl schon seit ich ein Kind war. Auch als Jugendliche habe ich es schon als Körperpflege genommen, jetzt auch zum Kochen und Backen und für mein Kind. Ich bin von Kokosnussöl so überzeugt, dass ich für euch diesen Blog gemacht habe, mit vielen hilfreichen Informationen zum Thema. Wenn Ihr Fragen habt, könnt Ihr mir gerne eine Nachricht schicken.

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