Nasenbalsam mit Kokosöl
Kokosöl für Tiere

DIY Nasenbalsam mit Kokosöl

Der Herbst ist da, der Winter nicht weit – es ist mal wieder „Rednose“-Zeit. In den Jahreszeiten mit kühleren Temperaturen und teils eisigem Wind, könnt ihr eine leuchtend rote Nase kaum verhindern. Durch warme Heizungsluft und häufiges Nase putzen wird es nicht unbedingt besser. Im Gegenteil – die Haut wird gereizt und rau vom vielen Schnäuzen. Genau deshalb habe ich heute ein tolles Rezept für ein DIY Nasenbalsam mit Kokosöl für euch, mit dem ihr eure Haut beruhigt und pflegt. Aufgrund seines Anteils an Grünpigmenten (durch den Matcha-Tee) deckt es auch noch wunderbar die gut durchblutete, rote Nase ab.
Seid ihr interessiert? Dann mal ran ans Nachmachen!

Das benötigt ihr für das Nasenbalsam mit Kokosöl (ergibt etwa 25 ml)

  • 15 g natives Kokosöl (z.B. das abgebildete von 100ProBio)
  • 5 g Sheabutter
  • 1/2 TL Matcha-Pulver
  • 10 Tröpfchen Cajeput-Öl (ätherisches Öl von der Silberbaum-Myrtenheide – auch Cajeputbaum genannt)
  • 5 Tröpfchen D-Panthenol (bekommt ihr in Apotheken und in Reformhäusern)
  • 3 – 4 g Carnaubawachs (nur falls erdorderlich)

Wenn ihr das Balsam auch in der Nase, z.B. für die Befeuchtung der trockenen Nasenschleimhäute, anwenden möchtet, empfehle ich euch, das Wachs einfach wegzulassen. Die Konsistenz ist dann etwas weicher und das Nasenbalsam mit Kokosöl lässt sich leichter auftragen und verteilen.

Nasenbalsam

So stellt ihr euer Kokos-Matcha-Nasenbalm her

  • Erwärmt das Kokosöl in einem warmen Wasserbad, bis es sich komplett verflüssigt hat. Falls ihr Wachs verwendet, dann gebt dieses jetzt zum Öl und wartet, bis auch dieses vollständig aufgelöst ist. Es dient letzten Endes nur der Festigkeit des Balsams, muss also nicht unbedingt in das Rezept mit rein.
  • Im Anschluss gebt ihr das grüne Matcha-Pulver dazu, rührt es kräftig unter und lasst es noch einige Minuten im warmen Wasserbad ziehen. Wie ihr sehen könnt, löst sich das Pulver und gibt seine grüne Farbe an das Öl ab.
  • Wenn ihr ein ganz feines Sieb oder ein Teesieb habt, dann filtert die Mischung am besten noch einmal durch, um möglicherweise vorhandene, grobe Partikel des Matchatees auszusieben.
  • Als Nächstes dürft ihr die Sheabutter in das noch warme Gemisch einrühren. Auch sie sollte sich komplett auflösen. Ansonsten gebt alles zusammen erneut auf ein Wasserbad, damit sie schmelzen kann, aber lasst die Mischung nicht mehr zu sehr warm werden, denn Sheabutter ist recht hitzeempfindlich.
  • Lasst die Mischung ein klein wenig abkühlen und rührt dann das D-Panthenol und das Cajeputöl ein. Beides verträgt keine Hitze, also Achtung bei der Temperatur!
  • Jetzt könnt ihr euer Nasenbalsam in ein kleines, gut verschließbares Gläschen, Döschen etc. abfüllen. Lasst es am besten offen stehen, bis das Gemisch gut abgekühlt ist (siehe Bild unten). Danach verschießt ihr den Behälter und stellt das Balsam für etwa eine Stunde ins Kühlgerät. Danach kann das Nasenbalsam mit Kokosöl direkt verwendet werden.

Das Balsam enthält keinerlei Wasseranteile und kann deshalb bis zu einem halben Jahr lang verwendet werden. Das sollte ausreichen, um gut über die Rote-Nasen-Zeit hinweg zu kommen. Natürlich spielt bei der Haltbarkeit immer eine ausschlaggebende Rolle, wie hochwertig die Zutaten sind. Zudem solltet ihr auch hier auf das Haltbarkeitsdatum schauen und selbstverständlich bei der Zubereitung auf äußerste Hygiene achten.

Nasenbalm mit Kokosöl

Wissenswertes zu den Zutaten

Als Basis Natives Kokosöl

Als Basisöl ist bei diesem Rezept natives Kokosnussöl vorgesehen. Warum? Es pflegt eure Haut, verleiht ihr Feuchtigkeit, wirkt antibakteriell, enthält Antioxidantien und duftet wie ein Tropenurlaub. Was Kokosöl noch alles für eure Haut tun kann, könnt ihr hier nachlesen.

Sheabutter – Schutz vor Wind und Wetter

Kokosöl

Sheabutter, auch Karitébutter genannt, wird bereits seit Jahrhunderten verwendet, um vor äußeren Wettereinflüssen zu schützen. Sie regeneriert die Zellen, beugt der Hautalterung vor und beruhigt bei Hautreizungen.

Matcha – Verjüngungskur für die Haut

Das grüne Tee-Extrakt sorgt nicht nur von innen für Wohlbefinden, auch auf der Haut vollbringt es tolle Ergebnisse. Nicht umsonst gibt es mittlerweile ganze Pflegelinien, die das Pulver enthalten. Es wirkt verjüngend und beruhigend, enthält wertvolle Aminosäuren, wehrt freie Radikale ab, stärkt das Gewebe und fördert die Wundheilung. Für schnupfengeplagte Nasen also genau das Richtige.

Die Myrtenheide (Cajeput) – Bei Erkältungen auch für Kinder ideal

Cajeputöl duftet ähnlich wie Eukalyptus, ist aber wesentlich verträglicher. Es hat eine antimykotische, antiseptische, schleimlösende und schmerzlindernde Wirkung. Wunde und verstopfte Schnupfennasen werden es lieben.

Die Mischung aus all den Zutaten bedeutet Wellness für geschundene Nasen. Die leichte Grünfärbung durch den Matchatee deckt, als Komplementärfarbe zu Rot, eure rote Nase leicht ab, damit sie weniger auffällt. Das Nasenbalsam mit Kokosöl kann ganz einfach mit dem Finger entnommen werden und auf die Nase bzw. in die Nasenlöcher gerieben werden. Viel Spaß beim nächsten Herbstspaziergang!

100ProBio Kokosöl 1000ml

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