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Kokosöl für Tiere

Kokosöl für das Herz – das sagt die Wissenschaft

Für unser Herz ist oxidativer Stress regelrecht Gift. Bei einer großen Zahl von kardiovaskulären Erkrankungen, also Erkrankungen des Herz- und Kreislaufsystems, konnte als Ursache oxidativer Stress nachgewiesen werden. Gerade in der Entstehung von Infarkten, sowohl Herzinfarkt oder auch Hirninfarkt, spielt oxidativer Stress eine fundamentale Rolle. Ohne ihn gäbe es kaum einen Herzinfarkt. Also gilt es diesen weitestgehend zu vermeiden oder, falls das nicht gelingt, ihn eben so gut es geht einzudämmen.

Oxidativer Stress entsteht durch die Bildung von freien Radikalen, die unsere Herz-Mitochondrien, die sogenannten „Motoren unserer Zellen im Herzen“, angreifen. Doch nicht nur die Zellen im Herzen sind davon betroffen, sondern der ganze Organismus – jede einzelne Zelle leidet unter den Angriffen von freien Radikalen. In einer Studie¹, die über 16 Wochen durchgeführt wurde,  konnte aufgezeigt werden, dass man mit Kokosöl und den darin enthaltenen gesättigten Fettsäuren das Herz und sämtliche andere Körperzellen vor Angriffen freier Radikaler schützen kann.

Schutz der Herz-Mitochondrien durch Kokosöl

Während der Studie wurden Kokosöl (gesättigte Fettsäuren), Olivenöl (einfach ungesättigte Fettsäuren) und Fischöl (mehrfach ungesättigte Fettsäuren) zum Einsatz gebracht und es wurde geprüft, welches der drei Öle am besten die Mitochondrien schützt.

Kokosöl

Es wurde nachgewiesen, dass die Herzmitochondrien der 16 Wochen lang mit Kokosöl gefütterten Probanden-Tiere, im Gegensatz zu den mit Oliven- oder Fischöl gefütterten, die niedrigste Konzentration an oxidierten Proteinen und Fetten enthielten.

Kokosöl kann also vor Zellschäden schützen und Entzündungen eindämmen oder gar verhindern, wenn man es in die tägliche Ernährung einbindet. Wenn man jeden Tag etwa drei Teelöffel Kokosöl zu sich nimmt, egal ob in Getränken, Speisen oder pur, tut man sich und seinen Zellen Gutes.

Kokosöl HerzDie Kitava-Studie – Kokosöl für das Herz

In einer weiteren Studie, nämlich der Kitava Studie ², ging der Privatdozent, Professor Dr. Staffan Lindeberg (Associate Professor of Family Medicine at the Department of Medicine, University of Lund, Sweden) der Frage nach, ob der Steinzeitmensch möglicherweise gesünder gelebt hat, als wir es heute, in der westlichen Welt, tun. Er stieß im Stamm der Kivata, einem Volk in Papua-Neuguinea, auf Menschen, die sich noch heute im Stil der Steinzeitmenschen ernähren.

Völlig verblüffend war er vom Ergebnis seiner Studie, die 2300 Einwohner des Kitava-Volks betraf und noch einmal weitere 23 000 Einwohner auf den umliegenden Inseln. Hier waren kardiovaskuläre Erkrankungen völlig fremd. Nicht einmal die älteren Bewohner, die bis zu 95 Jahre als waren, litten an Herz-Kreislauf-Problemen. Auch Krankheiten wie Krebs oder Alzheimer … nicht vorhanden.

Selbstverständlich wollte Prof. Dr. Lindeberg mehr erfahren und befragte die Menschen auch, ob denn vielleicht schon irgendwann einmal andere Stammesmitglieder unvorhersehbar verstorben wären. Aber die einzigen Todesursachen, die er genannt bekam, waren Geburtskomplikationen und Altersschwäche, ab und an ein Unfall oder Mord. Herzinfarkte, Schlaganfälle, Bluthochdruck, Übergewicht, Alzheimer, Krebs… absolut fremd. Sogar die Ältesten der Stämme blieben bis ins hohe Alter sowohl körperlich als auch geistig fit und leistungsfähig. Von Demenzerkrankungen oder Gedächtnisverlust keine Spur.

Hauptnahrungsmittel Kokosnuss und das daraus gewonnene Kokosöl

Das Hauptnahrungsmittel der Einwohner ist die Kokosnuss und aus ihr produzierte Produkte wie Kokosöl, Kokosmilch, Kokosmus usw. . Der Großteil ihrer Energie stammt demnach aus gesättigten Fettsäuren, die bei uns lange Zeit als völlig ungesund verteufelt wurden. Desweiteren isst das Volk Wurzeln, viel Obst und Gemüse. Eben das, was die Natur bereit hält.

Nach der Bevölkerungsstudie von Prof. Dr. Lindeberg lässt sich schließen, dass mitunter die großzügige Verwendung der fettreichen Kokosnuss und das daraus gewonnene Kokosöl die Basis für ein langes, gesundes Leben ist.

Auch Dr. Michael Eades und seine Ehefrau Dr. Mary Dan Eades, die Verfechter der sogenannten „Low-Carb-High-Fat-Diät“ sind, raten davon ab, sich fettarm zu ernähren. In ihrer Praxis konnten sie über Jahre hinweg feststellen, dass die meisten Herz-, Cholesterin- und Kreislaufprobleme eher auf eine fettarme Ernährungsweise zurückzuführen sind.

Kokosöl kann aber noch mehr

Der Zellschutz beschränkt sich bei der Einnahme von Kokosöl im Übrigen nicht nur auf den der Herz-Mitochondrien, sondern ist auf den kompletten Körper ausgeweitet. Alle Zellen des Körpers werden damit vor oxidativen Angriffen geschützt.  Mitunter liegt das daran, dass in natürlichem und rohköstlichem Kokosöl reichlich Antioxidantien enthalten sind. Wer seine Zellen vor freien Radikalen schützen möchte, sollte auf jeden Fall zu einem hochwertigen Rohkost-Öl (manchmal auch als „RAW“ bezeichnet) greifen, denn nur darin sind alle von Natur aus enthaltenen Antioxidantien auch wirklich noch vorhanden. Die Rohstoffe von nicht-rohköstlichem Öl können, selbst wenn es als nativ und kaltgepresst bezeichnet wird, bereits vor dem Pressvorgang erhitzt worden sein, um so die Ölausbeute zu erhöhen.

Kaltpressung bedeutet lediglich, dass während des Pressens keine zusätzliche Wärme zugeführt wird. Nur bei Rohkostölen ist tatsächlich gewährleistet, dass weder die Rohstoffe noch das Öl in irgend einem der vielen Arbeitsschritte erhitzt wurden. Durch Hitze gehen viele wertvolle Vitamine verloren und die Qualität des Kokosöl leidet. Deshalb besser auf Rohkost achten!

Kokosöl für das HerzLieber vorbeugen statt heilen – Kokosöl hilft!

Bei schweren oder akuten Herzproplemen sollten Sie natürlich immer einen Arzt konsultieren. Selbst ein leichtes Herzstechen kann bereits auf eine schwerwiegende Erkrankung hindeuten. Deshalb mein dringender Rat: Wenn Sie auch nur den leisesten Verdacht auf ein Herz-Kreislauf-Problem haben – direkt ärztlich abklären lassen!

Zum Vorbeugen hilft Kokosöl fürs Herz, denn mit seinen mittelkettigen Fettsäuren und den enthaltenen Antioxidantien bietet es dem Körper Schutz vor freien Radikalen, vor Viren, Bakterien und anderen krankmachenden Keimen. Die tägliche Einnahme von zwei bis drei Teelöffeln Kokosöl über Smoothies, warme Getränke oder über die Nahrung kann bereits einen prophylaktischen Effekt haben.

Einer Herzschwäche und Kreislaufproblemen kann man vorbeugen, wenn man sich an folgende Ratschläge hält:

  • gesunde, antioxidative Fette verwenden, die nicht so leicht in Arterien, Zellen und Gewebe eingelagert werden (z.B. natives Rohkost Kokosöl)
  • öfters mal sportlich betätigen, um den Kreislauf in Schwung zu halten und das Herz zu stärken
  • einmal täglich richtig außer Puste kommen (Treppen steigen, über längere Strecke sprinten, etc.)
  • zucker- und weißmehlhaltige Lebensmittel generell meiden
  • viel Obst und Gemüse essen
  • stets ausreichend Flüssigkeit zu sich nehmen
  • Nikotin und Alkohol meiden (verursacht beides oxidativen Stress)

¹ Dietary fatty acids and oxidative stress in the heart mitochondria
² Kitava Studie

 

 

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