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Kokosöl kaltgepresst

Was bedeutet Kokosöl kaltgepresst oder Kaltpressung?

Kokosöl kaltgepresst – Beim Kaltpressverfahren wird das Kokosöl ausschließlich in einem mechanischen Verfahren, schonend und ohne zusätzliche Wärmezufuhr, aus dem Fruchtfleisch der Kokosnuss gepresst. Ein Rohkost-Kokosöl wird während des Pressvorgangs die Temperatur mehrmalig kontrolliert, um möglichst alle wertvollen Bestandteile des Öls zu erhalten und eine hohe Qualität zu erzielen.

Die Ausbeute ist bei diesem Verfahren zwar geringer, aber kalt gepresste, naturbelassene und rohköstliche Öle überzeugen mit ihrem hohen Gehalt an wertvollen Inhaltsstoffen und ihrem arttypischen Geruch und Geschmack.

Rohkost-Kokosöl aus 1. Kaltpressung ist besonders hochwertig. Uberdies enthält es den größtmöglichen Anteil an Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen, die von Natur aus in der Kokosnuss enthalten sind, und auch die wärmeempfindlichen Vitamine (z.B. Vitamin E) sind darin noch weitestgehend enthalten.

Kokosöl kaltgepresst – Eine Begriffserklärung

Der Begriff „kalt gepresst“ sagt lediglich aus, dass während des Pressens keine Hitze von außen zugeführt wird. Beim Pressen selbst (z.B. unter großem Druck) können aber durchaus sehr hohe Temperaturen entstehen. Der Begriff kalt gepresst ist bisher nicht geschützt und lässt sich deshalb recht weit auslegen. Manche Hersteller erwärmen z.B. bereits vor dem Pressvorgang die Rohstoffe, um eine größere Ölausbeute einfahren zu können, andere verwenden den sogenannten „Presskuchen“ mehrere Male, um auch noch den letzten Tropfen Öl daraus gewinnen zu können. Auch diese Öle dürfen sich „kaltgepresst“ nennen, solange während des Pressens keine Wärmezufuhr von außen stattfindet.

Kokosöl

Die Bezeichnung 1. Kaltpressung

Die Bezeichnung 1. Kaltpressung schließt aber schon einmal aus, dass der Presskuchen mehrmals verwendet wurde, und wenn es sich bei Ihrem Öl um ein Rohkostöl handelt, darf weder die Rohware noch das Öl selbst in keinem der einzelnen Herstellungsschritte höheren Temperaturen ausgesetzt worden sein, was eine Zerstörung der enthaltenen Enzyme zur Folge hätte. Demnach ist Kokosöl in Rohkostqualität immer die beste Wahl, wenngleich es in vielen Fällen geringfügig teurer ist als nichtrohköstliche Ölsorten.

Ist ein Kokosöl kaltgepresst, trägt aber ausschließlich die Bezeichnung „kalt gepresst“, kann es nach dem Pressvorgang immer noch raffiniert oder desodoriert worden sein oder aus vorher erhitztem Fruchtfleisch stammen. Der Begriff „Kokosöl kaltgepresst“ sagt demnach nicht wirklich viel aus. Kauft man also eines dieser Kokosöle, muss es nicht sein, dass es sich tatsächlich um ein natives, also naturbelassenes und hochwertiges Öl handelt.

Worauf sollte man also beim Kauf von Kokosöl achten?

Beim Kauf von Bio Kokosöl sollte man immer darauf achten, dass das Öl



  • biozertifiziert ist (schließt den Einsatz von Pestiziden und Chemikalien aus)
  • aus 1. Kaltpressung stammt
  • nativ / virgin / naturbelassen ist
  • und im besten Falle Rohkostqualität aufweist

Hat man sich für ein Produkt entschieden, das all diese Eigenschaften aufweist, kann man sehr sicher sein, die beste Wahl getroffen zu haben.

Eines meiner liebsten Kokosöle ist das von 100ProBio.

About the author

Falea Gora

Hallo liebe Leser,

ich bin Falea, 29 Jahre alt, habe eine kleine Tochter und lebe wieder in meinem Geburtsland Brasilien. Durch meine Oma benutze ich Kokosöl schon seit ich ein Kind war. Auch als Jugendliche habe ich es schon als Körperpflege genommen, jetzt auch zum Kochen und Backen und für mein Kind. Ich bin von Kokosnussöl so überzeugt, dass ich für euch diesen Blog gemacht habe, mit vielen hilfreichen Informationen zum Thema. Wenn Ihr Fragen habt, könnt Ihr mir gerne eine Nachricht schicken.

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