Kokosöl allergie

Kokosöl Allergie – Kann das Öl Allergien auslösen?

Sicher habt auch ihr schon einmal irgendwo gelesen, dass Kokosöl Allergie oder Hautausschlag auslösen soll. Eine tatsächliche Kokos-Allergie kommt nur sehr selten vor. Allerdings können Kreuzallergien in Verbindung mit anderen Lebensmitteln ausgelöst werden. Dies bezieht sich allerdings eher auf den Genuss von Kokosfruchtfleisch und Kokosprodukten, in denen es verarbeitet wurde (z.B. in Kokosmus, Kokoscreme, Kokosmilch). Vor allem jene Menschen, die auf Haselnüsse, Walnüsse oder Linsen allergisch reagieren, können eine Überempfindlichkeit gegenüber Kokos entwickeln. Bei Betroffenen kann durchaus auch eine Hautreaktion auf Kokosöl, z.B. in Pflegeprodukten, vorkommen. Eine Kokosöl Allergie, die speziell durch die Kokosnuss indiziert wird, ist aber äußerst selten. Kokosöl ist also in den seltensten Fällen der Allergie-Auslöser.

Die Symptome einer Kokosöl Allergie

kokosnussöl allergie

Eine Kokosöl Allergie zeigt sich auf unterschiedliche Weise. Eine allergische Reaktion der Haut macht sich meist durch starkes Jucken und Abschuppungen, ähnlich einer Kontaktdermatitis, bemerkbar. Hierbei sollte man allerdings bedenken, dass es oft zunächst zu einer sogenannten „Erstverschlimmerung“ des Hautbildes kommt, wenn man Kokosöl oder kokosölhaltige Produkte zur Hautpflege anwendet. Bei einer Hautveränderung muss es sich also nicht gleich um eine Kokosöl Allergie handeln.

Bei vielen Anwendern bringt Kokosöl erst einmal alle Unreinheiten aus der Haut an die Oberfläche. Pickel blühen auf und das Hautbild scheint sich in den ersten Tagen permanent zu verschlimmern. Manche vermuten eine Kokosöl Allergie, die es aber in den seltensten Fällen ist. Die Haut entgiftet und stellt sich um! Das ist der Grund für die unschöne Hautreaktion. Manch einer setzt das Produkt deshalb direkt ab und verwendet es nicht mehr. Ein Fehler! Wenn ihr diese kurze „Blütezeit der Pickel“ durchsteht und sich eure Haut mit der natürlichen Hautfettproduktion eingependelt hat, heilen Mitesser und Pickel in den meisten Fällen schnell ab und gehen zurück. Etliche Aknepatienten berichten sogar, dass sich ihre Hauterkrankung durch Kokosöl stark verbessert hat und bei vielen sogar komplett verschwunden ist. Zwei bis drei Wochen muss man der Haut zur Umgewöhnung gönnen. Das ist nicht nur mit Kokosöl so, sondern auch bei dem Wechsel anderer Pflegeprodukte.

Kokosöl Allergie beim Genuss von Kokosnussöl

Kokosöl allergisch

Der Genuss von Kokosöl wird nicht von jedem auf Anhieb gut vertragen. Manche berichten über Blähungen und Durchfall, andere sagen, die spüren eine leichte Übelkeit nach der Einnahme. Auch hier kann es sich um eine Erstverschlimmerung handeln. Deshalb ist es besser, wenn man anfangs nur ganz wenig Kokosöl zu sich nimmt und die Einnahme ganz langsam über mehrere Wochen steigert. So kann sich der Körper besser umstellen und zeigt seltener negative Reaktionen.

Der Körper reagiert auf die ungewohnte Fettsäurenzusammensetzung des Kokosöls. Nach ein paar Tagen pendelt sich das meist ein. Hier ist ein wenig Durchhaltevermögen gefragt; denn auch in diesem Fall gilt: Gebt eurem Körper zwei bis drei Wochen Zeit zur Gewöhnung. Wer dauerhaft negative Anzeichen hat, sollte sich eventuell mit einem Allergologen oder mit seinem Hausarzt beraten. In den seltensten Fällen liegt eine spezielle Kokosöl Allergie vor. Vielmehr werden die Übelkeit oder Darmprobleme durch das Zusammenwirken mit anderen Nahrungsmitteln verursacht.

Wie testet man, ob man eine Kokosöl Allergie hat?

Wenn ihr testen wollt, ob ihr eine Kokosöl Allergie habt, hilft nur Durchhalten und Beobachten. Egal ob auf der Haut oder bei der innerlichen Anwendung – nach etwa zwei bis drei Wochen sollten sich die Symptome gravierend bessern. So lange dauert die Umstellung eures Organimus. Wenn ihr allegmein sehr empfindlich seid, könnt ihr auch zunächst auf drei bis vier aufeinander folgenden Tagen das Öl auf eine dünne Hautstelle auftragen. Die Armbeuge eignet sich dafür hervorragend. Zeigt sich auch nach den drei Tagen keine negative Reaktion, dann solltet ihr nicht allergisch gegen Kokosöl sein und eure Haut wird das Öl wohl gut vertragen.

Es ist besser, Kokosöl stets auf die leicht angefeuchtete Haut aufzutragen. Nach dem Duschen schleust es die Feuchtigkeit mit in die Haut ein. Gerade bei Personen mit sehr empfindlicher oder besonders trockener Haut macht das Sinn. Neurodermitiker berichten, dass diese Art der Hautpflege die Schübe verringert und das Hautbild verbessert.

Wenn ihr trotz langer Gewöhnungsphase auf das Öl reagiert, handelt es sich wahrscheinlich tatsächlich um die sehr seltene Kokosöl Allergie. Ein Besuch beim Hautarzt oder Allergieexperten kann das klären.

Die Haut riecht unangenehm nach dem Eincremen mit Kokosöl?

Auch das hat nichts mit einer Kokosöl Allergie zu tun. Je nach „Hautchemie“ riecht es bei manchen Personen nach einer Weile leicht ranzig und andere duften wie ein Kokostörtchen. Der unangenehme Geruch kommt von dem Zusammenspiel der Fettsäuren im Kokosöl mit den individuellen „Körper-Ausdünstungen“. Einige der im Kokosöl enthaltenen Fettsäuren sind dafür verantwortlich, dass sich die Haut furch die Verwendung von Kokosöl von Schadstoffen reinigt. Manche haben gar keine Probleme und bei vielen verschwindet der „muffige“, „ranzige“ (oder wie auch immer er beschrieben wird) Geruch nach zwei bis drei Wochen täglicher Anwendung komplett. Übrig bleibt der wunderbare Kokosgeruch, der nach Sonne, Strand und Südsee duftet.

Und macht euch nicht allzu verrückt, falls ihr betroffen seid! Oft riecht man sich selbst wesentlich intensiver, als das Umfeld es tut. Das, was man selbst als muffig empfindet, nehmen andere häufig gar nicht wahr. Wenn ihr euch komplett unsicher seid, wie euer Geruch auf andere wirkt, dann fragt mal eure besten Freunde oder die allerliebste Arbeitskollegin. Zumal: Ein wahrer Freund sollte euch von selbst darauf hinweisen, wenn ihr einen unangenehmen Duft verbreitet.

Letzte Aktualisierung: 9. Februar, 2018

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Hallo liebe Leser, ich bin Falea, 29 Jahre alt, habe eine kleine Tochter und lebe wieder in meinem Geburtsland Brasilien. Durch meine Oma benutze ich Kokosöl schon seit ich ein Kind war. Auch als Jugendliche habe ich es schon als Körperpflege genommen, jetzt auch zum Kochen und Backen und für mein Kind. Ich bin von Kokosnussöl so überzeugt, dass ich für euch diesen Blog gemacht habe, mit vielen hilfreichen Informationen zum Thema. Wenn Ihr Fragen habt, könnt Ihr mir gerne eine Nachricht schicken.

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