Kokosöl Anwendung

Kokosöl An- und Verwendung

Die richtige Anwendung von Kokosöl

Kokosöl Anwendung – Bio-Kokosöl lagert man am besten kühl und bei Raumtemperatur. Brauchen Sie es eher in fester Form, füllen Sie die benötigte Menge aus dem Originalbehälter in ein kleineres Glas ab und stellen Sie es in den Kühlschrank. Bei Temperaturen über 24°C ist das Öl flüssig, unter 24°C verfestigt es sich, wird streichfähig und leichter dosierbar. Auf diese Weise ist das Öl wesentlich leichter aus dem Glas zu entnehmen als in flüssiger Form.

So verändert man die Konsistenz von Kokosöl

Verwendet man Kokosöl hauptsächlich zum Backen und Braten oder als Butter- bzw. Margarineersatz für den Brotaufstrich, dann ist es sinnvoll, das Öl einfach im Küchenschrank aufzubewahren. Die Dosierung ist so wesentlich einfacher und durch die cremige Konsistenz lässt sich das leckere Öl leicht verstreichen. Zur Körperpflege für die Haarpflege und zur Tierpflege ist das Öl eher in flüssiger Form geeignet, denn so lässt es sich besser verteilen. Es schmilzt aber durch die Körpertemperatur schnell in der Hand.

Wie dosiert man das Kokosöl richtig?

Sollte Kokosöl einmal zu fest sein, es wird aber in flüssiger Form benötigt, so kann man den Tiegel entweder unter warmes Wasser halten, um das Öl zu verflüssigen oder man gibt eine kleine Menge der cremig-weißen Masse auf die Handinnenfläche und lässt sie durch die Körperwärme schmelzen.
Anwendung von Kokosöl

Kokosöl und seine Anwendungsmöglichkeiten

Kokosöl zum Kochen, Backen, Braten

Bio-Kokosöl kann sehr sparsam verwendet werden. Zum Anbraten von Fleisch oder im Wok reicht bereits eine kleine Menge aus. Zum Kuchenbacken ersetzt man das übliche Fett in gleicher Menge mit Kokosfett.

Beim Braten muss man stets darauf achten, dass das Kokosöl nicht über den Rauchpunkt hinaus erhitzt wird. Durch eine Verwendung bei zu hohen Temperaturen gehen viele Nährwerte verloren. Gesundheitsschädliche Transfette entstehen jedoch nicht.

Kokosöl zur Hautpflege

Für die Körperpflege sind auch schon kleinste Mengen des Öls ausreichend, um den gewünschten Effekt zu erzielen. Eine Fingerspitze voll Öl reicht aus, um Gesicht, Hals und Dekolleté einzureiben. Für Arme, Rumpf und Beine benötigt man ein wenig mehr.

Besonders trockene Hautstellen kann man gerne auch mal ein wenig eingehender cremen. Bei trockener und rissiger Haut an den Händen empfiehlt sich eine Anwendung über Nacht – Dick eincremen, Baumwollhandschuhe drüber und die Haut im Schlaf heilen lassen. Ebenso kann man diese „Über-Nacht-Kur“ an den Füßen anwenden.

Kokosöl zur Haarpflege

Bei trockenen Haarspitzen nimmt man ebenso lediglich einen kleinen Klecks Öl, lässt ihn in der Handfläche schmelzen, verreibt das Öl zwischen den Händen und knetet es dann in die Haarspitzen ein. Zum Abschluss kann man die auf den Händen verbliebenen Ölrückstände sanft vom Ansatz her über den Haaren verteilen.

Bei der Haarpflege mit Kokosöl ist Weniger oftmals Mehr. Um ein unerwünschtes Verfetten der Haarpracht zu vermeiden, sollte man das Öl nur sehr sparsam anwenden.

Kokosöl zur Tierpflege

Um das Haustier vor Milben und Zecken zu schützen, nimmt man zuerst eine kleine Menge Öl, lässt ihn in der Hand schmelzen und verreibt es gründlich auf dem Fell des Tieres.

Hier sollten insbesondere die Körperstellen mit dem Fett behandelt werden, an denen sich Zecken bevorzugt festbeißen: Der Kopf- und Halsbereich, die Vorder- und Hinterbeine. Nun kann man erneut eine kleine Menge Öl nehmen und das restliche Fell einreiben. Neben dem Zeckenschutz hat Kokosöl einen weiteren Vorteil: Das Hunde- und Katzenfell wird zart und weich und erhält einen seidigen Glanz.

Auch als Nahrungsergänzung, unter die tägliche Futterration beigemischt, hat sich Kokosöl bewährt. Das Fett spendet dem Haustier Kraft und versorgt es mit ausreichend Energie.

Kokosöl beim Sport

Viele Leistungssportler schwören auf das Fett der Kokosnuss. Unmittelbar nach der Einnahme gehen die Nährstoffe in das Blut über und spenden sofortige Energie. Auch als Muskeltonic ist Bio-Kokosöl geeignet. Durch die Haut zieht es in die Zellen ein und spendet dort direkte Kraft.


Die Informationen auf diesen Seiten stellen in keiner Weise eine Diagnose- oder Therapieanweisung dar. Bei Verdacht auf eine Erkrankung nehmen Sie bitte umgehend Kontakt zu einem Arzt oder Heilpraktiker auf. Wir haften nicht für Schäden irgendeiner Art, die in direktem oder indirektem Sinne aus der Verwendung unserer Angaben entstehen.

Letzte Aktualisierung: 30. November, 2017

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Hallo liebe Leser, ich bin Falea, 29 Jahre alt, habe eine kleine Tochter und lebe wieder in meinem Geburtsland Brasilien. Durch meine Oma benutze ich Kokosöl schon seit ich ein Kind war. Auch als Jugendliche habe ich es schon als Körperpflege genommen, jetzt auch zum Kochen und Backen und für mein Kind. Ich bin von Kokosnussöl so überzeugt, dass ich für euch diesen Blog gemacht habe, mit vielen hilfreichen Informationen zum Thema. Wenn Ihr Fragen habt, könnt Ihr mir gerne eine Nachricht schicken.

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2 KOMMENTARE

    • Hallo Manuela,
      eine spezielle Darmreinigung habe ich noch nie gemacht.
      Da ich Kokosöl im Prinzip täglich in meinen Speiseplan integriere, reinigt sich der Darm von selbst.
      Hatte seit ich Kokosöl verwende noch nie Probleme mit der Verdauung oder dem Darm.

      Liebe Grüße
      Falea

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