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Kokosöl-Seife natürlich selbst gemacht

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Kokosöl-Seife
Bildquelle: Jasom - Fotolia.com
Kokosöl für Tiere

DIY Kokosöl-Seife pflegt und schützt

Kokosöl ist aufgrund seiner speziellen Eigenschaften ein wertvolles Hautpflegemittel. Doch neben der richtigen Pflege, kommt es auch auf eine sanfte, gründliche Reinigung an, die eine schöne, gesunde und gepflegte Haut ausmacht. So kann man Kokosöl zur Reinigung ebenfalls sehr gut benutzen. Kokosöl in Form von Seife versorgt die Haut mit Feuchtigkeit und besitzt zudem einen angenehmen Duft. Und ganz nebenbei wirkt die Kokosöl-Seife antibakteriell und hält einen stabilen Säureschutzmantel der Haut aufrecht.

Gleichzeitig kümmert sich die Kokosöl-Seife um die Regeneration der Hautzellen – dadurch wird eine Austrocknung der Haut vermieden. Da ist es nicht verwunderlich, das Kokosöl aufgrund seiner hochwertigen Inhaltsstoffe zur Herstellung von hochwertigen Seifen verwendet wird.

Im Handel sind unzählige Seifen zur Hautpflege erhältlich, nur wenige jedoch besitzen die besonderen Eigenschaften zur Reinigung und Pflege der Haut wie kalt gerührte Seifen aus Kokosöl.

Daher eignet sich Natives Kokosöl (Virgin Coconut Oil) aufgrund seiner wertvoller Inhaltsstoffe  besonders gut zur Herstellung pflegender Feinseifen. So bleibt bei einer kalt gerührten Seife aus Kokosöl, wegen des speziellen Produktionsverfahrens, der natürliche Bestandteil Glycerin komplett erhalten. Glycerin reguliert den Feuchtigkeitsgehalt der Haut und schützt vor dem Austrocknen. Kokosöl enthält extrem viel von dem natürlichen Bestandteil Glycerin – dadurch reinigt man die Haut sanft und versorgt sie gleichzeitig mit reichhaltiger Feuchtigkeit.

Neben neutralen, unparfümierten Kokosöl Seifen gibt es auch leicht parfümierte Feinseifen. Diese sorgen mit den unterschiedlichsten ätherischen Ölen wie beispielsweise Lavendel, Rose, Melisse oder Mandel für ein besonderes Duft- und Pflegeerlebnis.

Kokosöl

Hochwertige Kokosöl-Seifen sind extrem sparsam im Verbrauch. Bereits durch leichtes Reiben über der feuchten Haut entsteht ein cremiger, pflegender sowie reichhaltiger Schaum (eignet sich auch zum Haare waschen). Naturbelassenes Kokosöl ist frei von synthetischen Duft,- Farb- oder Konservierungsstoffen, daher eignet sich eine Kokosöl-Seife sehr gut für Allergiker und Kinder.

Kokosöl-Seife einfach selbst herstellen

Ihr braucht dafür diese Zutaten:

  • 294 g Natronlauge ( Apotheke)
  • 450 ml destilliertes Wasser
  • 1 kg natives Kokosöl
  • 1 l Rapsöl
  • gehackte Schale von 3 Zitronen

Doch bei der Herstellung ist zunächst einmal Vorsicht geboten, denn bei der Natronlauge handelt sich um eine chemische, alkalische Lösung. Deshalb sollte man unbedingt Gummihandschuhe sowie eine Schutzbrille tragen – idealerweise draußen oder in einem gut gelüfteten Raum arbeiten und nur Behältnisse benutzen, die nicht für Lebensmittel verwendet werden. !!! Kinder unbedingt von der Natronlauge fern halten !!!

Erster Schritt – die Natronkristalle nach und nach zu dem destilliertem Wasser geben. Eine chemische Reaktion entsteht, das Gemisch wird sehr schnell heiß und es entstehen Dämpfe, die man nicht einatmen sollte. Deshalb, das Gesicht am besten etwas wegdrehen. Dann die Flüssigkeit so lange rühren bis diese klar ist und beiseite stellen.

Zweiter Schritt – nun das Kokosöl sowie das Rapsöl erwärmen bis es richtig flüssig, aber nicht zu heiß ist. Sobald das Natron-Wassergemisch abgekühlt ist, kann man es – unter ständigem Rühren – zu den Ölen geben. Am besten mit einem alten Mixer (den man nicht mehr benutzt) die Flüssigkeit vorsichtig zu einer puddingähnlichen Masse rühren. Zum Schluss nur noch die Zitronenschalen zugeben.

Dritter Schritt – die Gefäße vorbereiten. Je nachdem Joghurtbecher, Milchpackungen und Co. zurechtschneiden und einfetten. Jetzt kann die Masse einige Zentimeter hoch hinein gegossen und mit Folie, Karton oder etwas ähnlichem abgedeckt werden. An einem für Kinder unerreichbaren Ort ruhen lassen. Den Arbeitsplatz gründlich säubern.

Die Kokosöl-Seife kann nach 1-2 Tagen aus dem Gefäß entfernt und in portionsgroße Stücke geschnitten werden. Da das Kokosöl Wasser sehr gut bindet, wird die Seife schnell fest und ist zudem sehr schön weiß. Je länger man die Seife liegen lässt, umso fester und schaumiger wird sie.

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6 KOMMENTARE

    • Hi Sabine,
      die Seife sollte noch eine Weile „reifen“. Nach ein bis zwei Tagen kann man sie in Stücke schneiden und anschließend auch benutzen, wenn sie ausgehärtet ist. Lässt sie sich nur schwer aus der Form lösen, sollte man sie noch einen bis zwei Tage länger trocknen lassen.

      LG Falea

  1. Hallo Falea,

    ich würde das Rezept gerne ausprobieren, allerdings bin ich ein wenig verwirrt.
    In der Zutatenliste steht nirgendwo etwas von Rapsöl, in der Anleitung soll man dann allerdings Kokosöl, sowie Rapsöl dazu geben.
    Wie viel Rapsöl soll das sein?

    LG
    Olivia

    • Hallo Olivia,
      wahrscheinlich hast du es überlesen. In der Zutatenliste steht 1 Liter Rapsöl mit dabei. 🙂

      Viel Spaß beim Ausprobieren und einen lieben Gruß
      Falea

  2. Vielen Dank für die ausführliche Anleitung. Meines Wissens ist eine Natronlauge allerdings keine Säure, sondern eine LAUGE. Beides kann ätzend wirken und sehr gefährlich sein, wird aber anders genannt.
    Liebe Grüße

    • Hallo Janika,
      du hast vollkommen Recht. Natronlauge ist natürlich alkalisch, also eine Lauge.
      Schön, dass du so aufmerkam gelesen hast und herzlichen Dank für den wichtigen Hinweis.
      Den Text habe ich jetzt dementsprechend angepasst.

      Liebe Grüße
      Falea

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